Aliens: Fireteam Elite 2 ist für PC, PS5 und Xbox Series X/S erschienen. Cold Iron Studios hat zum Start auch genannt, welche Auflösung und Bildrate die Konsolenfassungen anpeilen. Besonders auffällig ist der Unterschied zwischen den Geräten: Nur auf PS5 Pro soll der Koop-Shooter mit 4K und 60 Bildern pro Sekunde laufen.
Auf PS5 und Xbox Series X liegt das Ziel bei 1440p und 60 Bildern pro Sekunde. Die Xbox Series S soll 1080p bei 30 Bildern pro Sekunde erreichen. Das sind keine bloßen Zahlen für Technikfans, denn Fireteam Elite 2 setzt auf Kämpfe mit bis zu vier Spielern. Gerade wenn viele Xenomorphs, Waffen und Effekte gleichzeitig auf dem Bildschirm sind, kann eine stabile Bildrate im Koop sehr wichtig sein.
Vier Spieler machen die großen Kämpfe schwieriger
Engineering Director Arnel Lim erklärte, dass die größten Begegnungen mit vier Spielern während der Entwicklung eine der schwierigsten Aufgaben für das Team waren. Das Studio arbeitet dabei mit festen Leistungsgrenzen für mehrere Bereiche: die Gegnerbegegnungen, Umgebungen, Spielfiguren und Effekte müssen zusammen innerhalb eines bestimmten Rahmens bleiben.
Das klingt erst einmal technisch, beschreibt aber ziemlich direkt das Problem eines Koop-Shooters. Ein einzelner Effekt fällt vielleicht kaum ins Gewicht. Wenn aber vier Leute gleichzeitig feuern, Gegnerhorden angreifen und dazu Spezialfähigkeiten oder explosive Ausrüstung eingesetzt werden, kommt vieles auf einmal zusammen.
Cold Iron Studios prüfte deshalb laut Lim immer wieder das tatsächliche Spielgeschehen und passte einzelne Bereiche an. Das Team wollte die Leistungsziele halten, ohne die Größe und Intensität der Gefechte zu verringern. Die Konsolenwerte standen deshalb offenbar erst vergleichsweise kurz vor der Veröffentlichung endgültig fest.
Kryominen und Flammenwerfer sind besonders aufwendig
Als Beispiele für schwierige Situationen nannte Lim Kryominen und Flammenwerfer im Kampf gegen große Gegnermassen. Solche Waffen erzeugen viele sichtbare Effekte und treffen gleichzeitig auf zahlreiche Gegner. Das Studio habe diese Szenen intensiv getestet und optimiert.
Dabei ging es nicht nur um die Darstellung der Effekte. Auch das Rendering und das Verhalten der Waffen, wenn sie mit vielen Gegnern gleichzeitig interagieren, wurden angepasst. Für Spieler ist das vor allem dann relevant, wenn ein Match richtig voll wird: Genau die Momente, in denen ein Aliens-Koop-Shooter Druck machen soll, dürfen nicht plötzlich zäh wirken oder stark einbrechen.
Die Angaben zeigen auch, wie unterschiedlich die Plattformen behandelt werden. Auf PS5 und Xbox Series X liegt der Schwerpunkt klar auf 60 Bildern pro Sekunde bei 1440p. Die Series S muss bei der Bildrate Abstriche machen, während die PS5 Pro als einzige Konsole 4K mit 60 Bildern pro Sekunde anstrebt.
Was die Angaben noch nicht beantworten
Die Ziele beschreiben die geplante technische Ausrichtung, aber sie sagen noch nicht genau, wie konstant die Bildrate in jeder Situation bleibt. Gerade die größten Vier-Spieler-Gefechte sind laut den Entwicklern der Bereich, der am meisten Arbeit verlangt hat.
Für die Wahl einer Konsolenversion ist die Lage trotzdem klarer als vor dem Start: Wer auf PS5 oder Xbox Series X spielt, kann mit 1440p und 60 Bildern pro Sekunde rechnen. Auf Xbox Series S stehen 1080p und 30 Bilder pro Sekunde im Raum. PS5-Pro-Spieler sollen dagegen die höchste angepeilte Kombination aus Auflösung und Bildrate bekommen. Ob die Optimierungen gerade bei Flammenwerfern, Kryominen und großen Horden durchgehend überzeugen, wird sich in diesen Gefechten zeigen.