Ananta erscheint am 15. Januar 2027. NetEase und Naked Games haben den Termin bei der Gamescom Opening Night Live mit einem neuen Gameplay-Trailer bestätigt.
Wichtig ist aber nicht nur das Datum: Ananta bekommt neben der bekannten Küstenstadt Nova noch eine zweite große Open-World-Stadt. Sie heißt Chongxiao. Damit wirkt das Spiel deutlich weniger wie ein Abenteuer, das sich nur um eine einzige Neon-Metropole dreht.
Zwei Städte statt einer Kulisse
Nova war bisher der Ort, den Fans mit Ananta verbunden haben. Die Stadt soll eine urbane Welt sein, in der normale Straßen und paranormale Fälle zusammenkommen. Spieler übernehmen dabei die Rolle eines paranormalen Ermittlers.
Mit Chongxiao kommt jetzt ein weiterer großer Bereich dazu. Wie genau sich beide Städte unterscheiden und ob man direkt zwischen ihnen wechseln kann, zeigt der Trailer noch nicht vollständig. Klar ist aber: Für ein Spiel, das schon mit Autos, Motorrädern, Parkour und Schwingen durch die Stadt wirbt, ist eine zweite Stadt mehr als nur ein neuer Hintergrund.
Wenn die Gebiete eigene Wege, Aktivitäten und Fälle haben, könnte die Bewegung durch die Welt viel wichtiger werden als bei einem Spiel, das dich immer wieder in dieselben Straßen schickt.
Was Ananta von vielen Anime-Free-to-Play-Spielen abheben will
Ananta war früher als Project Mugen bekannt und wird oft schnell als Anime-Version eines Großstadt-Open-World-Spiels beschrieben. Das trifft die Richtung, sagt aber nicht alles: Neben Kämpfen sollen auch Arcade-Spiele, Fußball und wechselnde Ereignisse in der Stadt vorkommen.
Ein interessanter Punkt bleibt das Geschäftsmodell. Für Figuren soll es keinen üblichen Gacha-Zwang geben. Stattdessen sollen kosmetische Anpassungen und alternative Inhalte im Mittelpunkt stehen. Ob das im fertigen Spiel wirklich fair wirkt, lässt sich erst nach dem Start beurteilen. Die Ankündigung ist trotzdem wichtig, weil gerade die Figuren-Sammlung bei vielen vergleichbaren Spielen ein großer Teil des Systems ist.
Der Termin steht nun. Offen bleibt vor allem, wie viel von den gezeigten Möglichkeiten in Nova und Chongxiao am Ende wirklich zusammenpasst. Zwei große Städte sind cool, aber sie müssen auch genug eigene Sachen bieten, damit sie nicht nur größer aussehen.