Ein bewaffneter Raider kauert hinter einem zerstörten Auto, während ein großer spinnenartiger Roboter mit rotem Auge über der Szene schwebt.
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ARC Raiders testet PvE: Weniger Risiko, weniger Beute

Von Alex 3 Min. Lesezeit

ARC Raiders testet reine PvE-Lobbys. Dafür gibt es keinen Schaden durch andere Spieler, aber auch weniger seltene Beute und weniger harte Kartenbedingungen.

In ARC Raiders läuft bis zum 20. Oktober 2026 um 11 Uhr ein Test für reine PvE-Lobbys. Vor einer Partie können Spieler zwischen dem normalen PvPvE-Modus und einer Runde wählen, in der andere Raider keinen Schaden verursachen können.

Das ist mehr als nur eine freundliche Option für Leute, die lieber gemeinsam gegen Maschinen kämpfen. Embark testet damit, ob der Extraction-Loop auch ohne die Gefahr durch andere Teams funktioniert. Damit der Modus nicht einfach zur risikofreien Abkürzung wird, gelten klare Einschränkungen.

Sicherer vor anderen Spielern, nicht vor ARC

In PvE-Lobbys ist jeder PvP-Schaden abgeschaltet. Schüsse, Nahkampfangriffe, Granaten und Ausrüstung mit Flächeneffekten können Mitspieler also weder verletzen noch mit negativen Effekten treffen. Wer bisher vor allem wegen unerwarteter Angriffe anderer Raider gezögert hat, bekommt so eine deutlich ruhigere Möglichkeit, Karten und Einsätze anzugehen.

Die feindlichen ARC-Maschinen bleiben aber gefährlich. Geht ein Raider zu Boden, greift die bekannte achtsekündige Schonzeit, in der die Maschinen vom Ziel ablassen. Danach sollte man sich nicht zu sicher fühlen: Wer sich wieder bewegt und entdeckt wird, wird erneut angegriffen.

Der Test nimmt also vor allem den Konflikt zwischen Spielern aus den Runden. Die Bedrohung durch die Maschinen und die Notwendigkeit, lebend mit der Beute rauszukommen, bleiben bestehen.

Weniger Beute soll den Unterschied ausgleichen

Embark senkt in PvE die durchschnittliche Ausbeute. Seltene Ressourcen sollen dort schwerer zu finden sein. Außerdem fehlen besonders harte Kartenbedingungen wie Night Raid, Locked Gate, Hidden Bunker, Frigate und Redirection.

Das ist wichtig, weil PvE-Spieler nicht gleichzeitig die ruhigere Variante und die beste Farm-Methode bekommen sollen. Ohne feindliche Teams fällt ein großes Risiko weg. Weniger wertvolle Beute und weniger anspruchsvolle Bedingungen sollen diesen Vorteil offenbar wieder etwas ausgleichen.

Für Spieler heißt das: PvE kann passend sein, wenn ihr zusammen spielen oder Aufgaben ohne Duelle gegen andere Teams erledigen möchtet. Wer vor allem nach seltenen Ressourcen sucht oder die schwierigsten Bedingungen spielen will, findet diese Dinge weiterhin nicht in diesen Lobbys.

Fortschritt bleibt, Feedback entscheidet

Während der Testwoche bleiben Quests, Crafting-Materialien, Fortschritte und Meilensteine des Reward Pass erhalten. Die Zeit im PvE-Modus ist also kein separater Nebenmodus ohne Folgen für den eigenen Account.

Bei geringer Spielerzahl in einer Region oder außerhalb der Hauptzeiten können die getrennten Lobbys allerdings längere Wartezeiten verursachen. Am bisherigen PvPvE-Matchmaking ändert sich laut Embark nichts.

Nach dem Ende des Tests will das Studio alle aktiven Spieler befragen. Die Antworten sollen entscheiden, ob PvE in ARC Raiders bleibt, verändert wird oder wieder verschwindet. Gerade deshalb zählt nicht nur, ob der Modus Spaß macht. Embark will auch wissen, ob sich die neue Auswahl auf die normalen PvPvE-Runden auswirkt.

Die genauen Regeln hat Embark auf der offiziellen Seite zum PvE-Test zusammengefasst.

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