DarioSamo grenzt sein Team klar von einer neuen Recompilation von Banjo-Tooie ab. Der Entwickler von Banjo: Recompiled sagt, das Projekt habe mit seinem Team nichts zu tun. Es sei nach seiner Darstellung vollständig mit automatisierten Systemen erstellt worden.
Das ist vor allem wichtig, weil Fans die Projekte leicht verwechseln können. Beide arbeiten mit ähnlicher Technik. Beide bringen Nintendo-64-Spiele auf moderne PCs. Doch DarioSamo betont: Sein Team steht nicht hinter der neuen Banjo-Tooie-Version.
Warum die Zuordnung für Fans wichtig ist
Banjo: Recompiled erschien Anfang 2026 als inoffizieller PC-Port des ersten Spiels. Die Grundlage war eine frühere Decompilation. Dabei hatten Fans den Code des Originals durch Reverse Engineering wieder lesbar gemacht.
Der Port bietet hohe Bildraten, Widescreen-Formate, eine Steuerung mit zwei Analogsticks und sehr kurze Ladezeiten. Auch Mods werden unterstützt. Genau solche Verbesserungen machen Fan-Ports für viele Spieler spannend.
Bei einer Recompilation wird Maschinencode dagegen in nativen Code übersetzt. Das kann deutlich schneller gehen. DarioSamo hält den Weg mit automatisierten Systemen aber für problematisch. Nach seiner Aussage entstehen dabei Fehler, und Mods lassen sich später schwerer umsetzen.
Für dich als Fan heißt das vor allem: Ein ähnlicher Name oder ein ähnliches Projekt bedeutet nicht automatisch dieselbe Qualität oder dieselben Leute dahinter.
DarioSamo kritisiert auch die Berichterstattung
Der Streit wurde größer, nachdem der YouTube-Kanal Video Game Esoterica über die Banjo-Tooie-Recompilation berichtet hatte. DarioSamo warf dem Kanal in einem Kommentar vor, die Verbindung zu seinem Team nicht deutlich genug ausgeschlossen zu haben.
Danach stellte er auch auf X klar, dass weder Zelda: Recompiled noch Banjo: Recompiled automatisierte Systeme für ihre Projekte genutzt hätten. Sein Team habe schon länger vorgehabt, selbst an Banjo-Tooie zu arbeiten. Es wolle sich dafür aber Zeit nehmen.
Seine Kritik richtet sich damit nicht nur gegen die neue Recompilation. Es geht auch darum, wer für ein Fan-Projekt verantwortlich ist und wie viel Arbeit wirklich darin steckt. Gerade bei Spielen, die seit Jahrzehnten keine offizielle PC-Version haben, achten Fans sehr genau darauf. Eine schnelle Veröffentlichung ist cool. Sie hilft aber wenig, wenn Herkunft, Technik und mögliche Probleme unklar bleiben.