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Berichte: Xbox plant wohl weitere Stellenstreichungen

Von Alex 3 Min. Lesezeit

Bei Xbox könnten weitere Hunderte Stellen wegfallen. Microsoft hat die Berichte noch nicht bestätigt, doch auch Studiozusammenlegungen stehen im Raum.

Bei Xbox könnte schon bald die nächste größere Entlassungsrunde anstehen. Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass Microsoft erneut Hunderte Stellen in der Xbox-Sparte streichen will. Außerdem sollen Studios möglicherweise zusammengelegt werden. Bestätigt hat Microsoft diese Pläne bisher nicht.

Sicher ist: Im Juli begann Microsoft bereits mit einem umfangreichen Stellenabbau bei Xbox. Damals kündigte das Unternehmen an, die Belegschaft der Sparte im Geschäftsjahr 2026/2027 um rund 3.200 Menschen zu verkleinern. Etwa 1.600 Beschäftigte verloren laut den vorliegenden Angaben schon im Juli ihre Arbeit.

Für Xbox-Fans ist die neue Meldung deshalb mehr als nur eine weitere Firmennews. Wenn Teams kleiner werden oder Studios zusammengelegt werden, kann das auch beeinflussen, wie lange an kommenden Spielen gearbeitet wird und welche Projekte ein Studio überhaupt noch stemmen kann. Konkrete Folgen für einzelne Spiele sind aber nicht bekannt.

Was über die möglichen Kürzungen bekannt ist

Die aktuellen Hinweise kamen zuerst aus der Branche. Der Journalist Andy Robinson schrieb, er habe von weiteren schlechten Nachrichten rund um Xbox gehört. Eine genaue Zahl oder konkrete Studios nannte er dabei nicht.

Danach berichtete Jason Schreier im Podcast „8-4 Play“ von geplanten Entlassungen bei Blizzard Entertainment. Blizzard gehört zu Microsoft und entwickelt unter anderem Diablo sowie World of Warcraft. Wie viele Stellen dort betroffen sein könnten, blieb offen.

Am deutlichsten wurde ein Bericht von The Information. Die Publikation schreibt unter Berufung auf eine mit den Plänen vertraute Person, Xbox wolle noch in dieser Woche Hunderte Mitarbeitende entlassen. Zusätzlich seien Zusammenlegungen mehrerer Spielestudios geplant.

Das sind wichtige Hinweise, aber noch keine offizielle Ansage. Es ist zum Beispiel nicht klar, welche Xbox-Studios zusammengeführt werden könnten. Auch die Zahl der möglichen Entlassungen ist bislang nicht von Microsoft bestätigt.

Warum Studiozusammenlegungen für Spiele wichtig sind

Eine Zusammenlegung bedeutet nicht automatisch, dass ein Studio sofort verschwindet. Sie kann aber Zuständigkeiten, Teams und laufende Arbeiten stark verändern. Gerade bei großen Projekten hängt viel Wissen bei erfahrenen Entwicklerinnen und Entwicklern. Wenn diese Menschen ein Studio verlassen, fehlt dieses Wissen später bei der Entwicklung.

Bei den Kürzungen im Juli traf es laut den Angaben vor allem ZeniMax, den Mutterkonzern von Bethesda Softworks. Betroffen waren damals unter anderem id Software und ZeniMax Online. Beschäftigte, die von den Entlassungen betroffen waren, sagten, dass dadurch viele erfahrene Leute die Studios verlassen hätten.

Das zeigt, warum die neuen Berichte bei Fans nervös machen können. Nicht jede Veränderung in einem Studio ist von außen sofort sichtbar. Ob ein Spiel später anders aussieht, weniger Inhalte bekommt oder sich verzögert, lässt sich aus den aktuellen Informationen aber nicht ableiten. Solche Folgen wären reine Spekulation.

Noch fehlen die Antworten zu Blizzard und Xbox Game Studios

Besonders offen ist die Lage bei Blizzard. Zwar gibt es einen Bericht über geplante Entlassungen, doch weder Umfang noch betroffene Teams wurden genannt. Auch bei den Xbox Game Studios gibt es keine bestätigte Liste der möglichen Zusammenlegungen.

Microsoft hat sich zu den neuen Berichten bisher nicht geäußert. Erst eine Stellungnahme des Unternehmens könnte klären, ob die Maßnahmen wirklich unmittelbar bevorstehen, wie viele Menschen betroffen wären und was mit den Studios passiert.

Bis dahin sollte man vor allem zwei Dinge trennen: Der große Stellenabbau bei Xbox wurde bereits angekündigt und hat begonnen. Die nun genannten weiteren Hunderte Stellen sowie mögliche Studiozusammenlegungen beruhen dagegen auf Berichten aus der Branche. Für die Menschen in den Teams ist das trotzdem eine ernste Situation, auch wenn viele Details noch fehlen.

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