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Black Ops 2: Multiplayer läuft jetzt vollständig über dedizierte Server

Von Ramona 3 Min. Lesezeit

Call of Duty: Black Ops 2 nutzt auf PS5 und PS4 nun vollständig dedizierte Server. Das Update verbessert außerdem Freundeseinladungen und behebt kleinere Fehler.

Für die PlayStation-Fassungen von Call of Duty: Black Ops 2 läuft der Mehrspielermodus nun vollständig über dedizierte Server. Treyarch erklärt, dass mit dem aktuellen Update alle Multiplayer-Partien auf diese Server migriert wurden. Das ist mehr als eine kleine technische Korrektur: Gerade bei einem Shooter, dessen langfristiger Reiz stark von schnellen und verlässlichen Online-Runden abhängt, trifft die Änderung einen der wichtigsten Kritikpunkte der Portierung.

Dedizierte Server sollen laut Treyarch stabilere und sicherere Matches ermöglichen. Die Umstellung hatte bereits in den vergangenen Tagen begonnen, ist nun aber für 100 Prozent der Multiplayer-Matches abgeschlossen. Die kurze Mitteilung zum Update nennt außerdem Verbesserungen beim Beitreten zu Freunden sowie mehrere Fehlerbehebungen.

Warum die Server für Black Ops 2 so wichtig sind

Die PS5- und PS4-Versionen von Black Ops und Black Ops 2 starteten im Juli 2026 als einfache Portierungen der PS3-Originale. Sie bringen Kampagne, Zombie-Modi und den umfangreichen Mehrspielermodus fast vollständig auf die aktuellen PlayStation-Konsolen. Gerade deshalb fiel es besonders auf, dass die Online-Komponente zunächst ohne dedizierte Server auskommen musste.

Bei Online-Shootern entscheidet die Technik im Hintergrund oft darüber, ob sich eine Runde fair anfühlt. Wenn Verbindungen schwanken oder einzelne Spieler eine Partie stärker beeinflussen können, leiden Trefferfeedback, Bewegungen und der Ablauf eines Matches schnell darunter. Treyarch verspricht durch die neue Infrastruktur mehr Stabilität und Sicherheit. Ob dadurch jede einzelne Verbindung perfekt wird, lässt sich aus der Ankündigung nicht ableiten. Klar ist aber: Die grundlegende Grundlage für den Mehrspielermodus wurde nachträglich verändert.

Das Update folgt zudem auf frühere Maßnahmen gegen Cheater. Dabei wurden laut den vorliegenden Angaben auch betroffene Spielerkonten wiederhergestellt. Zusammen ergeben diese Schritte ein deutliches Bild: Nach dem Start arbeitet Treyarch vor allem an den Bereichen, die darüber entscheiden, ob Spieler dauerhaft im Online-Modus bleiben möchten. Neue Inhalte stehen diesmal nicht im Mittelpunkt. Wichtiger ist, dass vorhandene Partien zuverlässiger laufen sollen.

Kleine Anpassungen, die im Alltag helfen können

Neben den Servern verbessert das Update die Unterstützung beim Beitritt zu Freunden. Das klingt zunächst unspektakulär, ist für einen Mehrspielershooter aber sehr praktisch. Wenn Gruppen nicht zuverlässig zusammen in eine Lobby kommen, wird selbst eine gute Runde schnell unnötig umständlich. Gerade für Spieler, die Black Ops 2 gemeinsam spielen wollen, gehört ein funktionierendes Einladungssystem deshalb direkt zur Qualität des Online-Angebots.

Weitere Korrekturen betreffen benutzerdefinierte Embleme, die Benutzeroberfläche und die Mehrspieler-Heatmap. Diese Punkte verändern das Spiel nicht grundsätzlich. Sie zeigen aber, dass das Update nicht nur die Serverumstellung abschließt, sondern auch kleinere Reibungen rund um Menüs und Personalisierung angeht.

Die Portierung bleibt technisch zurückhaltend

Die neue Serverlösung ändert nichts daran, dass die beiden Neuveröffentlichungen bewusst nah an den ursprünglichen PS3-Versionen bleiben. Auf PS5 bietet Black Ops 2 eine hochskalierte 4K-Auflösung und 60 Bilder pro Sekunde. Große technische Erweiterungen kamen nicht hinzu.

Einige Funktionen fehlen weiterhin, darunter der Kino-Modus und die Wettspiele. Auch ein 120-FPS-Modus wurde bislang nicht angekündigt oder nachgereicht. Wer auf eine umfassend modernisierte Neuauflage gehofft hat, bekommt mit diesem Update also keine neue technische Richtung. Es verbessert vor allem das, was für aktive Multiplayer-Partien sofort zählt.

Damit verschiebt sich der Blick auf die Portierung ein Stück weit: Sie bleibt keine Neuinterpretation des Klassikers, kann ihren wichtigsten Online-Bereich nun aber auf einer stabileren Basis anbieten. Für Treyarch wird entscheidend sein, ob die Serverumstellung und die bisherigen Maßnahmen gegen Cheater den Mehrspielermodus auch über die ersten Wochen hinaus verlässlicher machen.

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