Destiny-Guardians in Rüstung mit Waffen auf schneebedecktem Gelände, im Hintergrund sind der Traveler und Raumschiffe zu sehen.
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Bungies Payback sollte Destiny neu starten

Von Alex 2 Min. Lesezeit

Payback sollte offenbar kein Destiny 3 werden. Das eingestellte Spin-off hätte neue Helden, Third-Person-Action und einen leichteren Einstieg ins Universum gebracht.

Bungies eingestelltes Projekt Payback sollte laut einem Bericht von Jason Schreier kein Destiny 3 werden. Stattdessen war offenbar ein Spin-off geplant, das mit mehreren bekannten Helden, einer Third-Person-Kamera und großen offenen Gebieten einen deutlich anderen Einstieg in das Universum schaffen sollte.

Das ist vor allem spannend, weil Payback wohl nicht einfach mehr Destiny für Leute werden sollte, die schon seit Jahren dabei sind. Die Idee war anscheinend, Spieler abzuholen, die noch nicht tief in der Geschichte und den vielen alten Inhalten stecken.

Ein Destiny-Spiel mit anderem Startpunkt

Schreier beschreibt Payback als Spiel mit kooperativen Kämpfen und Rätseln in weitläufigen Welten. Spieler hätten bekannte Figuren aus der Destiny-Lore gesteuert, statt wie bisher eine eigene Figur aus der Ego-Perspektive zu spielen.

Als Vergleich nennt der Bericht eine Helden-Struktur wie bei Genshin Impact, allerdings ohne dessen Free-to-Play-Modell. Das heißt nicht, dass Payback genauso gespielt hätte. Der Vergleich zeigt aber, dass Bungie offenbar stärker auf verschiedene spielbare Charaktere setzen wollte.

Für Destiny-Fans wäre das ein ziemlich großer Wechsel gewesen. Gerade die Third-Person-Ansicht und der Fokus auf einzelne Helden hätten das Spiel klar vom bekannten Loot-Shooter getrennt. Gleichzeitig sollten gemeinsame Kämpfe und Rätsel weiterhin wichtig bleiben.

Warum Bungie wohl neue Spieler erreichen wollte

Laut Schreier hatte Destiny 2 über längere Zeit Probleme, neue Spieler gut ins Spiel zu holen. Entfernte Kampagnen und ältere Inhalte hätten den Einstieg zusätzlich schwerer gemacht. Payback sollte deshalb offenbar nicht nur ein weiteres Nebenprojekt sein, sondern die Marke für ein jüngeres und neues Publikum öffnen.

Das erklärt auch, warum Bungie bei dem Konzept so viel verändert haben soll. Wer Destiny bisher nicht kannte, hätte sich möglicherweise leichter auf ein neues Abenteuer mit klaren Helden und einer eigenen Spielstruktur eingelassen als auf ein riesiges Universum mit langer Vorgeschichte.

Im Sommer 2024 wurde Payback laut dem Bericht aber eingestellt. Bungie stand damals wegen verfehlter Umsatzerwartungen und Sparvorgaben von Sony unter Druck. Die verfügbaren Ressourcen wurden demnach auf Marathon konzentriert.

Payback bleibt damit eine interessante Idee, die nie gezeigt wurde. Für Destiny-Spieler ist vor allem klar: Bungie hatte offenbar zumindest zeitweise einen Plan, die Reihe viel stärker umzubauen, statt einfach nur einen klassischen dritten Teil zu entwickeln. Weitere Details schildert Schreier in seinem YouTube-Video zu Payback.

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