Control Resonant erscheint am 24. September 2026 digital für PS5, Xbox Series X/S und PC. Eine Technik-Analyse der Konsolenfassungen zeigt vor allem eines: Auf PS5 und Xbox Series X dreht sich die Wahl hauptsächlich um flüssigere 60 Bilder pro Sekunde oder ein schärferes Bild mit 30 Bildern pro Sekunde. Die PS5 Pro bietet zusätzlich Hardware-Raytracing.
Das ist bei diesem Spiel wichtig, weil Remedy diesmal keine engen Abschnitte baut. Control Resonant setzt auf ein halboffenes Action-Spiel mit Nahkämpfen und größeren Stadtbereichen. Die Northlight-Engine zeigt dabei weiter starke Beleuchtung und viele zerstörbare Objekte, stößt in den breiteren Arealen aber auch an sichtbare Grenzen.
Die Standardkonsolen: 60 FPS oder mehr Bildschärfe
Auf PS5 und Xbox Series X sind die Modi laut der Analyse fast gleich aufgebaut. Der Performance-Modus rendert mit ungefähr 864p und rechnet das Bild auf etwa 1440p hoch. Er zielt auf 60 FPS und hält diese Bildrate meist. Kleinere Ruckler beim Wechsel durch die Welt können trotzdem auftreten. Ein Bosskampf mit vielen transparenten Effekten soll die Bildrate ebenfalls stärker drücken.
Der Quality-Modus arbeitet mit rund 1260p intern, erreicht eine fast 4K-nahe Ausgabe und läuft stabil mit 30 FPS. Schatten und Reflexionen sehen hier etwas besser aus. Hardware-Raytracing gibt es auf den normalen PS5- und Series-X-Modellen aber in keinem der beiden Modi.
Für dich heißt das ziemlich klar: Wer bei Kämpfen lieber ein schnelleres Bild möchte, findet im Performance-Modus die passendere Einstellung. Wer mit 30 FPS kein Problem hat und mehr Wert auf die Bildqualität legt, kann zum Quality-Modus wechseln.
PS5 Pro bringt Raytracing, Series S macht Abstriche
Die PS5 Pro ist die einzige Konsole in diesem Vergleich, die Raytracing-Reflexionen und Raytracing-Schatten bietet. Ihr Quality-Modus läuft laut Messung mit rund 1224p intern bei 30 FPS. Außerdem gibt es einen Balanced-Modus: Er rendert mit 1080p intern und hat 40 FPS als Ziel. Dieser Modus ist vor allem für Bildschirme mit variabler Bildwiederholrate interessant.
Auch der Pro-Performance-Modus bleibt bei 864p intern, nutzt aber PSSR für ein 4K-Ziel. Dadurch sollen Flimmern und sichtbare Treppen an Kanten deutlich reduziert werden. Das klingt nach dem größten Vorteil der stärkeren Konsole, wenn man weiterhin mit 60 FPS spielen möchte.
Die Xbox Series S bekommt dagegen nur einen Modus. Er entspricht bei Einstellungen und interner Auflösung dem Performance-Modus der Series X, läuft aber normalerweise mit 30 FPS.
Größere Welt, neue Technikprobleme
Control Resonant kann mit diffuser Beleuchtung, Nebel und physikbasierten Effekten punkten. Steinstrukturen zerbrechen, Gegenstände können durch die Gegend fliegen. Gerade bei den Kämpfen passt das gut zum neuen Fokus auf Nahkampf.
Die größeren Gebiete haben aber ihren Preis. Entfernte Schatten wirken laut der Analyse teils unstimmig oder fehlerhaft. Reflexionen verlieren Details, sobald Teile des Bildes verdeckt werden. Dazu kann die weiter entfernte Kamera an Wänden oder anderen Teilen der Umgebung hängen bleiben. Auf PS5 und Xbox Series X leidet außerdem manchmal die Bildschärfe.
Die Disc-Version von Control Resonant folgt erst am 15. Oktober 2026. Wer auf PS5 oder Series X spielt, muss also vor allem zwischen 60 FPS und besserer Bildqualität wählen. Die PS5 Pro erweitert diese Entscheidung um Raytracing und einen 40-FPS-Modus, beseitigt die Probleme der größeren Spielwelt aber nicht automatisch.