Ein bärtiger Mann mit blauer Kriegsbemalung und Umhang blickt entschlossen in eine Landschaft mit Bäumen und Ruinen. Dunkle Partikel schweben um ihn.
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Crimson Desert: Update 2.03 macht Rennen und Quests fairer

Von Sven 3 Min. Lesezeit

Update 2.03 repariert mehrere nervige Fehler in Crimson Desert. Dazu kommen eine genauere Kamera im Fotomodus und bessere Bewegungen beim Wasserlauf.

Update 2.03 für Crimson Desert ist verfügbar. Der Patch bringt keine großen neuen Inhalte, räumt aber an Stellen auf, die beim Spielen schnell stören können: Pferderennen sollen fairer laufen, einige Quests und Steuerungsprobleme wurden repariert, und der Fotomodus lässt sich genauer bedienen.

Für Spieler ist vor allem wichtig, dass Pearl Abyss weiter an den kleinen Reibungen im Abenteuer arbeitet. Das passt zu der angekündigten Erweiterung Charting the Unknown, die schon im Oktober erscheinen soll.

Pferderennen und Quests sollen zuverlässiger laufen

Bei Pferderennen bewegte sich das Reittier des Gegners bisher in bestimmten Fällen zu schnell. Dieser Fehler wurde mit Version 2.03 behoben. Gerade bei einer Herausforderung, bei der es um Tempo geht, ist das mehr als nur eine kleine Korrektur: Wenn der Gegner durch einen Fehler schneller ist, fühlt sich ein Rennen kaum fair an.

Auch mehrere Probleme bei Quests wurden angegangen. Missionen mit Wartezeit konnten zuvor sofort weiterlaufen. Kampfmissionen konnten nach dem Entsenden verloren gehen, wenn man speicherte und später lud. Außerdem soll die Figur während der Quest „Untersuche die mysteriöse Stimme“ nicht mehr feststecken.

Dazu kommen Anpassungen an der Steuerung. Nach einem Bärenangriff konnte sich das Verhalten bei einer schnellen Tasteneingabe unterscheiden. Auch beim Einsatz bestimmter Gegenstände auf einem Reittier konnte die Spielfigur einfrieren. Solche Fehler ändern nicht unbedingt das ganze Spiel, aber sie können einzelne spannende Momente ziemlich nervig machen.

Kleine Extras für Bewegung und Fotos

Der Fotomodus erhält die Funktion „Präzise Bewegung“. Damit lässt sich die Kamera feiner verschieben. Wer Landschaften, Kämpfe oder Figuren in Pywel festhalten möchte, bekommt dadurch mehr Kontrolle über den Bildausschnitt.

Bei der Fähigkeit Wasserlauf gibt es ebenfalls zwei neue Möglichkeiten. Sprünge sind nun möglich. Mit ausgerüstetem Dampfwandler kann die Figur außerdem rutschen. Das sind keine völlig neuen Systeme, aber sie machen diese Fähigkeit beweglicher und können sich beim Erkunden besser anfühlen.

Wer aus einem vorhandenen Spielstand ein neues Spiel startet, bekommt nun mindestens 1.000 Silber als stapelbare Silberbeutel. Außerdem wurden unter anderem zitternde oder falsch dargestellte Menütexte, auffälliges Bildrauschen auf Rüstungen in Innenräumen und seltsam aussehende Pferdeausrüstung korrigiert. Auf PC wurde auch das NVIDIA Streamline SDK aktualisiert, damit das aktuelle Transformer-Modell für DLSS Ray Reconstruction verwendet wird.

Die vollständigen Änderungen stehen im offiziellen Changelog zu Update 2.03.

Der Blick geht schon zur Erweiterung

Pearl Abyss hatte Ende August erklärt, sich künftig stärker auf neue Inhalte zu konzentrieren. Der nächste große Schritt soll Charting the Unknown sein. Die Erweiterung erscheint laut Ankündigung am 15. Oktober 2026 und setzt die Handlung in Pywel mit Kliff, Oongka und Damiane fort.

Geplant sind eigene Schiffe für Reisen und Kämpfe auf See, unentdeckte Inseln sowie Tauchmöglichkeiten für die Unterwasserwelt und versunkene Schätze. Update 2.03 wirkt deshalb vor allem wie ein sinnvoller Wartungspatch: Es behebt bekannte Probleme, während das Team offenbar auf den größeren Nachschub hinarbeitet.

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