Eine blutrote Gegnerkreatur mit Stacheln, Tentakeln und schleimigem Schädelgesicht in dunkler Umgebung.
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Crimson Moon: Erste Tests sehen Stärken und klare Schwächen

Von Sven 2 Min. Lesezeit

Crimson Moon ist jetzt erhältlich. Die ersten Tests loben Tempo und Beute, warnen aber vor Kamera- und Technikproblemen.

Crimson Moon ist seit dem 1. September für PS5, Xbox Series und PC erhältlich. Das Gothic-Actionspiel setzt auf einzelne Durchläufe, Dämonenkämpfe und Beute, die den eigenen Build verändert. Es lässt sich allein oder zu zweit spielen.

Die ersten Wertungen liegen überwiegend zwischen 60 und 80 Punkten. Damit startet Crimson Moon nicht als Genre-Überraschung ohne Schwächen, aber offenbar als kleineres Actionspiel, das seine Idee meistens ordentlich umsetzt. Der bisherige Wertungsschnitt von 73 Punkten ist noch früh und kann sich mit weiteren Tests verändern.

Viel Tempo und Beute, aber keine neue Formel

Mehrere Tests beschreiben Crimson Moon als schnelles, loot-lastiges Abenteuer mit Soulslike- und Roguelike-Elementen. Besonders die Kämpfe, die düstere Optik und die Möglichkeit zum Koop kommen dabei gut an. Auch die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade und Builds werden positiv erwähnt.

Interessant ist vor allem der Einstieg für Leute, die nicht nur besonders harte Roguelikes spielen wollen. Laut einem Test bleiben Ausrüstungsgegenstände durch ein Reinigungssystem erhalten. Das nimmt einzelnen Niederlagen etwas Druck. Für Spieler, die gerne neue Ausrüstung ausprobieren und ihre Figur Schritt für Schritt umbauen, klingt das nach einer sinnvollen Idee.

Die Bewertungen machen aber auch klar: Crimson Moon erfindet sein Genre nicht neu. Wer ein komplett neues Soulslike erwartet, wird das hier wohl nicht finden. Der Reiz liegt eher darin, bekannte Systeme in ein günstigeres Spiel mit kurzen, actionreichen Runs zu packen.

Kamera und Technik bleiben die größte Warnung

Der deutlichste Kritikpunkt zieht sich durch mehrere Berichte: Die Kamera soll gerade in engen Räumen und bei Bosskämpfen Probleme machen. Bei einem Spiel, in dem Ausweichen und schnelle Reaktionen wichtig sind, kann das ziemlich nerven. Dazu kommen Hinweise auf kleinere Steuerungsprobleme.

Ein Test kritisiert außerdem wenig abwechslungsreiche Gegner und wiederholte Abstürze auf PC. Ein anderer findet die Kämpfe zwar grundsätzlich okay, aber nicht spannend genug, um dauerhaft zu tragen. Das sind keine Kleinigkeiten, weil genau diese Punkte entscheiden, ob sich viele Durchläufe frisch anfühlen oder irgendwann ziehen.

Crimson Moon scheint deshalb vor allem für Fans von Run-basierten Actionspielen interessant zu sein, die mit ein paar Ecken rechnen können. Der Preis von 19,99 Euro passt zu dem Eindruck aus den ersten Tests: kein perfektes Soulslike, aber möglicherweise ein spaßiger Koop- oder Solo-Trip, wenn Tempo, Beute und düstere Dämonenwelten wichtiger sind als eine völlig saubere Technik.

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