Bungie will ältere Inhalte zurück in Destiny 2 bringen. Kampagnen, Raids und Planeten sollen den Content-Tresor nach und nach wieder verlassen. Sie werden kostenlos verfügbar sein. Die Arbeiten daran laufen bereits.
Damit ändert sich die Lage rund um den Loot-Shooter erneut. Im Sommer hatte Bungie die aktive Entwicklung eingestellt. Das Studio wollte seine Ressourcen vollständig auf Marathon richten. Anfang Juni erschien mit Monument of Triumph das vorerst letzte Content-Update.
Nun sagt Bungie klar: Mit Destiny ist noch nicht Schluss.
Alte Inhalte sollen Vertrauen zurückbringen
Die neue Studioleitung spricht im offiziellen Blogbeitrag von Bungie offen über Fehler. In den vergangenen Jahren habe das Studio seine Spieler aus den Augen verloren. Dabei seien Vertrauen und auch wichtige Mitarbeiter verloren gegangen. Dafür übernehme die neue Führung die Verantwortung.
Worte allein sollen das Problem aber nicht lösen. Das Öffnen des Tresors ist deshalb der erste konkrete Schritt.
Dort liegen seit der Erweiterung Jenseits des Lichts aus dem Jahr 2020 zahlreiche entfernte Inhalte. Nun sollen sie Stück für Stück zurückkehren. Das dürfte besonders für Spieler wichtig sein, die ältere Geschichten verpasst haben. Auch langjährige Fans bekommen dadurch Bereiche zurück, die über Jahre nicht mehr spielbar waren.
Ein schneller Schalter ist das allerdings nicht. Bungie muss die Inhalte an den heutigen technischen Stand des Spiels anpassen. Das braucht Zeit. Einen genauen Zeitplan nennt das Studio noch nicht.
Noch keine Bestätigung für Destiny 3
Die Rückkehr alter Inhalte ist laut Bungie nur der Anfang. Sie soll eine Grundlage für neue Geschichten und weitere Spiele bilden. Mehr Infos will das Studio in den kommenden Monaten nennen.
Ein Destiny 3 wurde dabei nicht angekündigt. Bungies Formulierung lässt zwar Raum für ein neues Spiel im Universum. Mehr ist bisher aber nicht bestätigt.
Für Fans zählt zunächst etwas anderes. Entfernte Inhalte kommen zurück, statt dauerhaft im Tresor zu bleiben. Das ist ein klarer Schritt. Ob Bungie damit wirklich Vertrauen zurückgewinnt, hängt nun von der Umsetzung und dem Tempo ab.