Blizzard hat Diablo 5 offiziell angekündigt. Erscheinen soll das Action-Rollenspiel frühestens 2029. Trotzdem will das Team nicht jahrelang komplett still bleiben: Ab dem kommenden Jahr sind regelmäßige Updates zur Entwicklung geplant.
Der frühe Zeitpunkt ist dabei kein Zufall. Blizzard sagt, dass Fans diesmal schon während der Entwicklung Feedback geben sollen. Das ist für eine Reihe wie Diablo wichtig, weil viele Spieler sehr genau wissen, was sie von Kämpfen, Builds und Beute erwarten.
Blizzard will Feedback früher bekommen
Produzent Matt Zitterman erklärt die Ankündigung mit dem Wunsch nach mehr Austausch. Das Team wolle besser verstehen, was langjährige Diablo-Spieler an der Reihe mögen und was sie von einem neuen Teil brauchen.
Gemeint ist nicht nur allgemeines Lob oder Kritik nach dem Release. Blizzard möchte Rückmeldungen bekommen, während Diablo 5 noch entsteht. Game Director Joe Shelly betont ebenfalls, dass das Spiel nicht nur nach den Vorstellungen des Teams gebaut werden soll.
Das klingt erstmal gut. Es legt aber noch nicht fest, wie genau Spieler eingebunden werden. Ob es Tests, Umfragen oder konkrete Gespräche zu einzelnen Systemen gibt, hat Blizzard bisher nicht erklärt.
Ein düsteres Sanktuario, viele offene Fragen
Zum Spiel selbst gibt es erst wenige bestätigte Infos. Diablo 5 führt nach Sanktuario, das nach Diablos Sieg im Chaos versinkt. Blizzard verspricht erneut ein düsteres Setting.
Auch die bekannten Diablo-Ideen sollen wieder wichtig sein: eigene Figuren gestalten, Builds entdecken und nach besonderer Beute suchen. Gerade bei diesen Punkten dürfte Feedback schnell konkret werden. Wenn du Diablo spielst, weißt du oft ziemlich genau, ob sich eine Klasse gut anfühlt und ob es sich lohnt, noch einen Dungeon für ein neues Item zu laufen.
Mehr zu Klassen, Kampfsystem, Welt oder Plattformen wurde noch nicht genannt. Bis mindestens 2029 ist es ein weiter Weg. Die angekündigten Updates ab nächstem Jahr sind deshalb der nächste Punkt, auf den Diablo-Fans schauen sollten.