Eine große Armee dunkler dämonischer Silhouetten steht vor einem feurigen, apokalyptischen Himmel.
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Diablo 5: Blizzard will Feedback früh in die Entwicklung holen

Von Sven 2 Min. Lesezeit

Diablo 5 ist offiziell angekündigt und soll 2029 erscheinen. Blizzard will die lange Entwicklungszeit nutzen, um Feedback von Spielern früh einzubauen.

Blizzard hat auf der BlizzCon 2026 Diablo 5 angekündigt. Der neue Serienteil soll erst 2029 erscheinen, wurde aber bewusst so früh vorgestellt: Das Team will Rückmeldungen aus der Community noch in wichtige Entscheidungen der Entwicklung einfließen lassen.

Das ist mehr als nur ein sehr weiter Veröffentlichungstermin. Blizzard sagt selbst, dass die geplanten Änderungen nicht sinnvoll als Erweiterung für Diablo 4 umgesetzt werden könnten. Stattdessen soll Diablo 5 ein eigenes Spiel werden, weil sich grundlegende Dinge an der Funktionsweise der Reihe ändern sollen.

Warum Diablo 5 keine Erweiterung wird

Laut Executive Producer Matt Zitterman begann die Planung nicht mit der Frage, welche Inhalte als Nächstes für Diablo 4 erscheinen könnten. Das Team habe zuerst darauf geschaut, wer Diablo spielt, was diesen Spielern wichtig ist und was sie von einem neuen Teil erwarten.

Danach wurde offenbar geprüft, welche Teile von Diablo 4 gut funktionieren und wo es Verbesserungen geben könnte. Aus diesen Überlegungen sei ein Konzept entstanden, das größere strukturelle Änderungen braucht. Welche Systeme konkret betroffen sind, hat Blizzard noch nicht erklärt.

Für Fans ist genau das der interessante Punkt: Diablo 5 soll nicht einfach mehr Inhalt auf dem Fundament von Diablo 4 sein. Blizzard beschreibt den neuen Teil als Gelegenheit, stärker an den Grundlagen zu arbeiten. Ob das Kämpfe, Fortschritt, Beute oder andere Bereiche betrifft, bleibt vorerst offen.

Diablo selbst steht im Mittelpunkt

Auch bei der Geschichte setzt Blizzard einen klaren Akzent. Diablo, das Oberste Übel und der Herr des Schreckens, soll im neuen Teil wieder die zentrale Figur sein. Das Team möchte ihm eine eigene Handlung geben, die mit den Geschichten um Lilith und Mephisto aus Diablo 4 mithalten oder sie sogar übertreffen soll.

Dass Blizzard dafür ein separates Spiel statt einer Erweiterung plant, zeigt, welchen Umfang das Studio für diese Geschichte offenbar vorsieht. Gleichzeitig ist bis 2029 noch viel Zeit. Die frühe Ankündigung soll genau diese Zeit nutzbar machen: Wenn Spieler früh sagen können, was sie an Diablo mögen oder vermissen, kann Blizzard laut eigener Aussage wichtige Änderungen noch berücksichtigen.

Das ist noch kein Versprechen für bestimmte Wünsche aus der Community. Aber Diablo 5 wird damit ungewöhnlich früh als Projekt vorgestellt, das nicht erst kurz vor dem Ziel auf Reaktionen hören will. Jetzt muss Blizzard zeigen, welche der angekündigten tiefen Änderungen am Ende wirklich im Spiel landen.

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