Exodus soll am 7. April 2027 für PC, PS5 und Xbox Series X/S erscheinen. Der neue Trailer nennt damit erstmals einen festen Termin für das Science-Fiction-Rollenspiel von Archetype Entertainment und zeigt zugleich mehr vom Spiel selbst.
Besonders wichtig sind dabei nicht nur die Kämpfe. Der Trailer rückt auch Erkundung und Gespräche in den Vordergrund. Exodus will offenbar ein Rollenspiel sein, in dem direkte Konfrontationen nur eine von mehreren Möglichkeiten sind.
Entscheidungen sollen weit über eine Mission hinauswirken
Exodus spielt 40.000 Jahre in der Zukunft. Hauptfigur Jun Aslan gehört zur Aslan-Dynastie und soll die nächste Generation der Traveler auf den Exodus vorbereiten, um die Zukunft seiner Heimatwelt zu sichern.
Die Entwickler verbinden diese Aufgabe mit einem ungewöhnlichen Versprechen: Entscheidungen sollen nicht nur Juns Crew und einzelne Einsätze verändern. Wegen der Zeitdehnung können ihre Folgen auch Menschen auf seiner Heimatwelt über Generationen hinweg treffen. Das ist spannend, weil Entscheidungen dadurch nicht einfach nach einer Quest wieder vergessen sein sollen.
Wie genau das im fertigen Spiel sichtbar wird, bleibt offen. Klar ist aber: Gespräche werden nicht bloß Zwischenpausen sein. Das gezeigte Dialog-Rad soll Entscheidungen ermöglichen, die den weiteren Verlauf der Geschichte beeinflussen. Manche Konflikte lassen sich laut den Angaben sogar schon dort entschärfen, bevor ein Kampf entsteht.
Kämpfen, schleichen oder einen anderen Weg suchen
Jun erkundet Ruinen, aufgegebene Raumschiffe und Grabstätten vergangener Zivilisationen. Dort findet er Waffen, Technologien und Artefakte. Seine Crew aus Spezialisten begleitet ihn dabei. Deren Fähigkeiten und Beziehungen zu Jun sollen sich ebenfalls auf Situationen und die Handlung auswirken.
Für Kämpfe stehen unter anderem ein anpassbarer Recycler und ein Panzerhandschuh bereit. Mit dem Handschuh kann Jun außerirdische Technik für neue Fähigkeiten nutzen. Zu den Bedrohungen gehören menschliche Fraktionen, Kriegsmaschinen und die Celestials.
Der direkte Kampf ist aber offenbar nicht zwingend. Spieler sollen Gegnern auch ausweichen können, indem sie schleichen oder Gespräche geschickt nutzen. Gerade diese Mischung könnte Exodus interessant machen: Wer lieber vorbereitet in einen Kampf geht, soll Werkzeuge dafür bekommen. Wer eine gefährliche Situation lieber ohne Schüsse lösen möchte, bekommt offenbar ebenfalls Möglichkeiten.
Bis zum Release im April 2027 bleibt noch viel Zeit. Der Trailer macht aber deutlich, worauf Exodus seinen Schwerpunkt legt: Entscheidungen sollen nicht nur eine andere Dialogzeile auslösen, sondern Folgen für Crew, Mission und Heimatwelt haben.