Mehrere Agenten bewegen sich durch einen Raum mit roten Laserstrahlen. Einer zielt mit einem Gewehr, ein anderer arbeitet an einem Laptop.
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Fairgames könnte als Project Espresso zurück sein

Von Alex 3 Min. Lesezeit

Ein geheimer Alpha-Test könnte Fairgames sein. Das Material zeigt einen Heist-Shooter, bei dem der Tresor erst den großen Kampf startet.

Unter dem Namen Project Espresso läuft offenbar ein geschlossener Alpha-Test für einen kompetitiven Action-Shooter auf PS5 und PC. Sony und Haven Studios nennen das Projekt nicht. Die Beschreibung, der Slogan und frühere Berichte sprechen aber stark dafür, dass es sich um Fairgames handelt.

Das ist vor allem deshalb interessant, weil es um den Heist-Shooter zuletzt sehr ruhig geworden war. Jetzt gibt es nicht nur einen möglichen Test, sondern auch Bildmaterial und einen Trailer auf der Anmeldeseite. Dadurch wird klarer, welche Richtung das Spiel wohl eingeschlagen hat.

Der Überfall soll aus drei Teilen bestehen

Project Espresso wird als Third-Person-PvPvE-Heist-Shooter beschrieben. Mehrere Teams brechen in gesicherte Gebäude ein, suchen Beute und müssen mit ihr wieder herauskommen. Dabei kämpfen sie sowohl gegen Sicherheitskräfte als auch gegen andere Spielergruppen.

Der Ablauf soll drei Phasen haben:

  • Break In: Teams suchen nach Codes für einen Tresor und können unterwegs Geld für Verbesserungen einsammeln.
  • Drill: Sobald der Tresor aufgebohrt wird, wissen Sicherheitskräfte und gegnerische Teams Bescheid. Dann wird es deutlich schwerer, die Beute zu verteidigen.
  • Extract: Die Fracht muss zu einem Evakuierungspunkt gebracht werden. Falls das nicht klappt, sollen alternative Ausgänge wenigstens einen Teil der Beute retten können.

Das ist ein ziemlich klarer Aufbau für einen Extraction-Shooter. Spannend ist dabei, dass das Spiel nicht nur auf vorsichtiges Einsammeln setzt. Der Tresor soll den großen Kampf offenbar absichtlich auslösen. Wer früh viel findet, ist also nicht automatisch sicher.

Bewegung und Werkzeuge könnten entscheidend werden

Das gezeigte Material deutet auf schnelle Runden mit Parkour hin. Genannt werden Greifhaken, Hack-Drohnen und Rauchgranaten. Solche Werkzeuge passen gut zu einem Spiel, in dem Teams nicht einfach nur geradeaus zum Ausgang laufen sollen.

Gerade die Fluchtphase könnte dadurch mehr sein als ein letzter Sprint mit Beute im Gepäck. Rauch kann Sichtlinien blockieren, ein Greifhaken neue Wege öffnen und Drohnen könnten beim Eindringen helfen. Ob diese Systeme am Ende wirklich gut zusammenpassen, kann ein Trailer natürlich noch nicht zeigen.

Wer sich selbst einen Eindruck machen oder sich für den Test registrieren möchte, findet die Anmeldeseite zu Project Espresso.

Noch ist Fairgames nicht offiziell zurück

Der Codename passt zu früheren Berichten über Fairgames, aber eine Bestätigung gibt es weiterhin nicht. Auch ein möglicher neuer Name ist offen. Sony hatte sich zwar Markenrechte an „Break In“ gesichert, daraus folgt aber noch nicht sicher, dass Fairgames so heißen wird.

Für Shooter-Fans ist der Test trotzdem ein wichtiges Zeichen: Das Projekt scheint zumindest weiterzulaufen und hat inzwischen ein klareres Spielprinzip. Entscheidend wird sein, ob die Runden mit Tresor, Gegnerteams und Flucht auch im echten Spiel so spannend bleiben, wie sie auf den ersten Bildern wirken.

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