Chadley aus Final Fantasy 7 Revelation mit Augenmarkierung vor einer Backsteinwand und einem Schild mit der Aufschrift Security on Patrol.
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Final Fantasy 7 Revelation: Chadley wird Teil der Hauptgeschichte

Von Sven 3 Min. Lesezeit

Chadley kehrt in Final Fantasy 7: Revelation zurück. Diesmal soll er in der Hauptgeschichte wichtig werden und nicht nur Nebeninhalte erklären.

Chadley soll in Final Fantasy 7: Revelation deutlich mehr sein als ein Wegweiser zu Nebenaufgaben. Game Director Naoki Hamaguchi hat auf der Gamescom 2026 bestätigt, dass die Figur im Abschluss der Remake-Trilogie mehrere wichtige Szenen in der Hauptgeschichte bekommt.

Das ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil Chadley in Final Fantasy 7 Rebirth nicht bei allen Spielern gut ankam. Hamaguchi sagte, dem Team sei diese Reaktion bekannt. Seine Erklärung: Bisher habe Chadley für die eigentliche Handlung keine besonders große Bedeutung gehabt. Genau das soll sich im dritten Teil ändern.

Vom Erklärer zur Figur der Hauptgeschichte

In Rebirth hatte Chadley vor allem eine klare Aufgabe. Er führte Spieler zu verschiedenen Aktivitäten und erklärte, was es dort zu tun gibt. Das kann praktisch sein, besonders wenn eine große Spielwelt viele Systeme anbietet. Gleichzeitig unterbricht es den Spielfluss, wenn eine Figur immer wieder auftaucht und ausführlich erklärt, was als Nächstes möglich ist.

Hamaguchi beschreibt Chadleys bisherige Rolle selbst als eine Mischung aus Führer und Tutorial. Für Revelation kündigt er nun eine Veränderung an: Chadley werde nicht nur zurückkehren, sondern in Szenen vorkommen, die für die Hauptgeschichte wichtig sind.

Damit bekommt die Figur eine Aufgabe, die über Menüs, Hinweise und Nebeninhalte hinausgeht. Ob Chadley dadurch bei seinen Kritikern besser ankommt, lässt sich natürlich noch nicht sagen. Entscheidend wird sein, wie diese Szenen eingebaut sind. Wenn er einen echten Grund hat, bei den wichtigen Ereignissen dabei zu sein, könnte seine Präsenz weniger wie eine Unterbrechung wirken als zuvor.

Das Team kennt die Kritik

Spannend an Hamaguchis Aussage ist, dass er die gemischte Reaktion nicht wegredet. Er sagt offen, dass einige Fans mit Chadley wenig anfangen konnten. Das Problem sei aus seiner Sicht aber nicht einfach die Figur selbst, sondern ihre bisher eher begrenzte Funktion in der Geschichte.

Das klingt nach einem konkreten Versuch, auf Kritik zu reagieren, ohne Chadley komplett aus dem Spiel zu streichen. Für den letzten Teil einer Trilogie kann das sinnvoll sein: Figuren, die zuvor eher am Rand standen, können plötzlich wichtig werden, wenn sich die Handlung zuspitzt.

Für Spieler bedeutet das aber auch eine offene Frage. Chadley war bisher eng mit Erklärungen und optionalen Aufgaben verbunden. Revelation muss zeigen, ob der neue Platz in der Geschichte ihn interessanter macht oder ob seine Auftritte weiter das Tempo bremsen. Hamaguchi verspricht zumindest keine bloße Wiederholung seiner alten Funktion.

Veröffentlichung weiter für Frühjahr 2027 geplant

Square Enix plant Final Fantasy 7: Revelation weiterhin für Frühjahr 2027, einen genauen Termin gibt es noch nicht. Anders als bei den vorherigen Teilen soll der Abschluss nicht zuerst zeitexklusiv für PS5 erscheinen.

Stattdessen ist eine gleichzeitige Veröffentlichung für PC, PS5, Xbox Series X/S und Switch 2 vorgesehen. Außerdem sollen Inhalte aus Final Fantasy 7: Advent Children in das Spiel einfließen, und die Hintergrundgeschichte eines Fan-Favoriten soll stärker behandelt werden.

Chadleys neuer Stellenwert gehört damit zu den ersten konkreteren Hinweisen darauf, wie Revelation bekannte Figuren anders einsetzen will. Ob daraus wirklich eine bessere Rolle wird, hängt nicht daran, wie oft er auftaucht, sondern daran, was er in den entscheidenden Momenten der Geschichte beiträgt.

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