Die physische Ausgabe von Final Fantasy 7 Revelation wird nicht ohne Internetverbindung spielbar sein. Square Enix liefert das Spiel auf PS5 und Xbox Series X/S jeweils auf einer Disc aus, verlangt aber zusätzlich den Download weiterer Spieldaten. Auf Switch 2 erscheint stattdessen eine Game-Key-Card, die ebenfalls einen Download voraussetzt.
Das ist vor allem für Leute wichtig, die eine Disc kaufen, weil sie das Spiel möglichst unabhängig von einem Store oder einer späteren Serververbindung besitzen möchten. Bei Revelation bleibt zwar ein physisches Produkt im Regal, doch die Disc enthält nicht alle Daten, die zum Spielen gebraucht werden.
Der Abschluss der Remake-Trilogie erscheint am 8. April 2027 für PS5, Xbox Series X/S, Switch 2 und PC. Die Pflicht zum Herunterladen betrifft laut den Angaben damit nicht nur eine einzelne Plattform.
Eine Disc ist diesmal nicht genug
Beim Vorgänger Final Fantasy 7 Rebirth setzte Square Enix noch auf zwei Discs. Revelation wird dagegen nur mit einem Datenträger ausgeliefert. In den offiziellen Angaben von Square Enix steht ausdrücklich, dass eine Internetverbindung nötig ist, um zusätzliche Spieldaten für die physische Version herunterzuladen.
Das verändert, was „physisch kaufen“ hier bedeutet. Die Disc ist nicht nutzlos, sie bleibt Teil des Produkts. Sie ersetzt den Download aber nicht. Wer keine stabile Verbindung hat oder das Spiel später einmal ohne Zugriff auf die nötigen Daten installieren möchte, steht damit vor einem klaren Problem.
Für Sammler ist das besonders ärgerlich, weil gerade eine große Rollenspielreihe gut zu einer umfangreichen Verpackung mit mehreren Discs passen würde. Zwei Discs wären auch kein fremdes Konzept gewesen, schließlich wurde Rebirth genau so veröffentlicht. Square Enix entscheidet sich beim letzten Teil trotzdem für die Variante mit einer Disc und zusätzlichem Download.
Die Größe erklärt den Download, löst aber das Problem nicht
Der Hintergrund ist die Datenmenge. Für die Switch-2-Version werden rund 130 Gigabyte Speicherplatz genannt. Eine Triple-Layer-UHD-Blu-ray fasst dagegen maximal 100 Gigabyte. Schon diese Zahl zeigt, warum ein einzelner Datenträger nicht ausreicht.
Wie groß die PS5-Version am Ende genau sein wird, ist in den vorliegenden Angaben nicht beziffert. Klar ist nur: Auch dort reicht die eine Disc nicht für das vollständige Spiel, weil zusätzliche Daten heruntergeladen werden müssen. Auf Xbox gilt dasselbe.
Das ist kein kleines Detail im Kleingedruckten. Bei einem Spiel, das als Abschluss einer dreiteiligen Reihe erscheint, möchten viele Käufer ihre Ausgabe vermutlich auch langfristig aufbewahren. Die Verpackung, Disc und Beilagen bleiben erhalten. Ob die komplette Spielversion später noch problemlos erreichbar ist, hängt jedoch nicht allein von diesem physischen Kauf ab.
Deluxe-Inhalte bleiben trotzdem ein Argument für Sammler
Square Enix bietet Revelation weiterhin in mehreren physischen Fassungen an. Die Erstauflage der Standard Edition enthält eine exklusive Sammelkarte für Magic: The Gathering. Zusätzlich ist eine Deluxe Edition geplant, die ein Artbook, einen Soundtrack auf CD und ein Steelbook mit eigenem Artwork umfasst.
Diese Extras machen die Editionen für Fans der Reihe weiterhin interessant. Sie ändern aber nichts daran, dass die Disc nicht das vollständige Spiel archiviert. Wer Revelation physisch kaufen möchte, bekommt also weiterhin eine Sammlerausgabe, sollte für die erste Installation aber genug Speicherplatz und eine Internetverbindung einplanen.
Die Entscheidung zeigt ziemlich deutlich, worauf Käufer vor dem Release achten müssen: Nicht nur die Edition zählt, sondern auch, ob der Download später noch verfügbar ist. Bei Final Fantasy 7 Revelation gehört dieser Download fest zum physischen Kauf dazu.