Vincent Valentine aus Final Fantasy 7 mit rotem Umhang und Stirnband blickt in die Kamera und streckt eine behandschuhte Hand aus.
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Final Fantasy 7 Revelation: DLCs sollen das Finale nur ergänzen

Von Sven 3 Min. Lesezeit

Final Fantasy 7 Revelation erhält zwei Story-DLCs zu Sephiroth und Vincent. Das Hauptspiel soll trotzdem eine abgeschlossene Geschichte erzählen.

Square Enix hat für Final Fantasy 7 Revelation schon vor dem Release zwei Story-Erweiterungen bestätigt. Sie drehen sich um Sephiroth und Vincent Valentine. Gleichzeitig versichert Director Naoki Hamaguchi, dass die Handlung des Hauptspiels ohne diese Zusatzkapitel abgeschlossen sein wird.

Das ist die wichtige Grenze bei dieser Ankündigung: Die DLCs sollen keine fehlenden Enden oder Pflichtkapitel nachliefern. Stattdessen will das Team zwei Figuren genauer betrachten, deren Geschichten im Hauptspiel offenbar nicht vollständig ausgebaut werden sollen. Für Fans kann das spannend sein, weil Sephiroth und Vincent sehr unterschiedliche Blickwinkel auf die Welt von Final Fantasy 7 versprechen.

Zwei Charaktere bekommen eigenen Raum

Sephiroth ist der zentrale Gegenspieler der Reihe, Vincent Valentine der geheimnisvolle ehemalige Turk. Beide gehören seit Jahren zu den beliebtesten Figuren im Franchise. Dass Square Enix ausgerechnet ihnen jeweils ein Story-Kapitel widmen will, ist deshalb keine zufällige Auswahl.

Die Erweiterungen sollen laut Hamaguchi bisher nicht erzählte Geschichten behandeln. Als Vergleich nennt er FF7R EPISODE INTERmission, die Erweiterung zu Final Fantasy 7 Remake, in der Yuffie im Mittelpunkt stand. Das deutet zumindest darauf hin, dass die beiden DLCs nicht einfach ein paar Nebenaufgaben an das Ende hängen sollen. Sie könnten eigene Abschnitte mit einer klaren Figurenperspektive werden.

Wie groß diese Geschichten ausfallen, wie sie spielbar sind und ob sie zeitlich vor, während oder nach der Handlung von Revelation liegen, wurde noch nicht verraten. Auch Termine für die DLCs gibt es bisher nicht.

Warum die frühe Bestätigung wichtig ist

Story-DLC schon vor dem Start eines Spiels anzukündigen, kann schnell für Misstrauen sorgen. Gerade bei einem Finale erwarten viele Spieler, dass die zentrale Geschichte im Hauptspiel komplett erzählt wird. Die Sorge wäre verständlich, wenn wichtige Antworten erst hinter zusätzlichen Käufen stecken würden.

Hamaguchi hat diesem Punkt aber ausdrücklich widersprochen. Final Fantasy 7 Revelation soll als Hauptspiel eine abgeschlossene Geschichte bieten. Wer die Erweiterungen auslässt, soll demnach keinen entscheidenden Teil des Endes verpassen.

Das ist mehr als eine kleine Beruhigung für Fans der Remake-Trilogie. Die beiden Kapitel können dadurch eher als Ergänzung funktionieren: Sie geben zwei bekannten Figuren mehr Platz, ohne dass man sie erst kaufen muss, um die eigentliche Handlung zu verstehen. Ob Square Enix diese Trennung im fertigen Spiel wirklich sauber hinbekommt, zeigt sich natürlich erst später. Die Aussage des Directors setzt aber eine klare Erwartung.

Nach eigenen Angaben reagierte das Team mit den DLCs auf viele Anfragen von Fans und Medien. Hamaguchi erklärte außerdem, dass Square Enix die Pläne bewusst nicht erst nach Verkaufsstart offenlegen wollte. Seine Bestätigung ist auch direkt über seinen Beitrag auf X nachlesbar.

Der Abschluss der Trilogie erscheint 2027

Für Final Fantasy 7 Rebirth waren keine zusätzlichen Inhalte dieser Art erschienen. Beim letzten Teil der Remake-Trilogie geht Square Enix nun einen anderen Weg und plant den Nachschub früh mit ein.

Der Release von Final Fantasy 7 Revelation ist für den 8. April 2027 angesetzt. Das Spiel erscheint für PS5, Xbox Series X/S, Switch 2 und PC. Bis dahin bleibt offen, wie stark Sephiroth und Vincent in der Hauptgeschichte selbst vertreten sind. Sicher ist bislang nur: Ihre zusätzlichen Geschichten sollen erst nach dem eigentlichen Finale weiterführen oder es ergänzen, nicht ersetzen.

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