Naoki Hamaguchi will die Diskussion um Minispiele in der Final-Fantasy-7-Remake-Reihe anders führen. Für den Director von Final Fantasy 7: Revelation ist nicht entscheidend, ob es möglichst viele oder wenige davon gibt. Wichtiger sei, ob sie zu diesem Teil passen und ob Spieler sie ohne unnötigen Druck nutzen können.
Damit ist auch klar: Der letzte Teil der Remake-Trilogie wird nicht komplett auf solche Nebenaktivitäten verzichten. Nach der Kritik an Final Fantasy 7: Rebirth bleibt das Thema also relevant, aber Hamaguchi verspricht zumindest einen anderen Maßstab als eine bloße Anzahl von Minispielen.
Nicht nur Beschäftigung zwischen den Kämpfen
Hamaguchi erklärt, dass die Remakes dem Vorbild des Originals folgen sollen, das ebenfalls viele unterschiedliche Nebenaktivitäten bot. Diese Entscheidung habe er als Director bewusst getroffen und wolle dafür auch geradestehen.
Sein Punkt ist nachvollziehbar: Zehn gute, passend platzierte Aufgaben können sich besser anfühlen als drei, die den Spielfluss stören. Gerade bei einem großen Rollenspiel kann Abwechslung zwischen Story, Erkundung und Kämpfen Spaß machen. Sie darf aber nicht wie eine Pflichtliste wirken, die man nur für Belohnungen oder Trophäen abarbeitet.
Genau dort lag für viele Spieler bei Rebirth das Problem. Die Kritik richtete sich nicht nur gegen die Menge, sondern auch dagegen, dass manche Minispiele für die Platin-Trophäe nötig waren. Hamaguchi sagt nun, das Team achte darauf, dass Spieler sich damit beschäftigen, weil sie es möchten, nicht weil sie sich dazu gedrängt fühlen.
Das Versprechen muss sich im Spiel zeigen
Diese Aussage ist noch keine genaue Erklärung, wie Revelation Minispiele verändert. Offen bleibt etwa, welche Aktivitäten es geben wird und wie stark sie mit Trophäen oder anderen Fortschrittszielen verbunden sind.
Trotzdem beschreibt Hamaguchi eine wichtige Richtung: Das Team will den Zugang verbessern und unnötigen Stress vermeiden. Für Fans heißt das nicht automatisch weniger Nebeninhalte. Es könnte aber bedeuten, dass sie besser in das Spiel eingebaut sind und man eher selbst entscheiden kann, wie viel Zeit man damit verbringen möchte.
Final Fantasy 7: Revelation soll am 8. April 2027 für PC, PS5, Xbox Series X/S und Switch 2 erscheinen. Danach sind zwei Story-Erweiterungen zu Sephiroth und Vincent Valentine geplant. Sie sollen laut Square Enix jedoch weder die Handlung noch das Ende des Hauptspiels verändern. Wer nur das Grundspiel spielt, bekommt also die vollständige Geschichte.