In Final Fantasy 7 Revelation wird das Snowboarding-Minispiel zurückkehren. Game Director Naoki Hamaguchi hat außerdem angekündigt, dass dabei alle Gruppenmitglieder zu sehen sein sollen. Besonders Red XIII könnte wieder für einen unerwartet komischen Moment sorgen, denn er soll womöglich nicht auf einem normalen Snowboard unterwegs sein.
Das klingt erst einmal wie ein kleines Detail. Für den dritten Teil der Remake-Trilogie ist es aber wichtig: Die Reihe will ihre ernste Geschichte offenbar nicht nur mit großen Kämpfen und dramatischen Szenen abschließen. Sie nimmt sich auch Zeit für die seltsamen, lockeren Ideen, für die das Original von 1997 neben seiner düsteren Handlung bekannt war.
Snowboarding ist mehr als eine Rückkehr eines alten Minispiels
Hamaguchi hatte bereits bestätigt, dass einige bekannte Minispiele in Revelation wieder auftauchen. Dazu gehört auch Queen’s Blood, das Kartenspiel aus Final Fantasy 7 Rebirth. Mit dem Snowboarding kommt nun ein weiteres Spiel zurück, das viele Fans direkt mit dem Original verbinden.
Entscheidend ist dabei nicht nur, dass das Minispiel enthalten ist. Hamaguchi sprach davon, dass alle Mitglieder der Gruppe dort auftauchen werden. Das lässt erwarten, dass Snowboarding nicht einfach als kurze Pflichtstation eingebaut wird, sondern die Figuren auch selbst Teil des Moments werden.
Gerade diese Art von Szene kann einer großen Rollenspielreise eine Pause geben. Nach ernsten Abschnitten wirkt eine kurze, verrückte Aufgabe oft stärker als eine weitere dramatische Zwischensequenz. Sie erinnert daran, dass die Gruppe nicht nur aus Kämpfern besteht, die immer dieselbe Rolle erfüllen müssen. Die Figuren dürfen auch mal albern wirken, ohne dass die Hauptgeschichte dadurch weniger ernst genommen wird.
Red XIII passt genau zu solchen Momenten
Hamaguchi machte klar, dass Nanaki, besser bekannt als Red XIII, beim Snowboarding besonders auffallen soll. Er verriet nur, dass der Charakter möglicherweise nicht auf einem Snowboard stehen wird. Womit Red XIII stattdessen fährt, blieb offen.
Dass ausgerechnet er im Mittelpunkt steht, passt zu dem, was Rebirth bereits gezeigt hat. Dort gab es mehrere komische Szenen mit Red XIII. Er ritt zum Beispiel auf ungewöhnliche Weise auf einem Chocobo und verkleidete sich, um unerkannt an Queen’s-Blood-Turnieren teilzunehmen.
Solche Szenen funktionieren bei ihm vor allem deshalb, weil sie nicht nur wie ein Witz neben der Handlung stehen. Red XIII ist Teil der Gruppe und kann gleichzeitig eine Situation auf eine Art auflockern, die zu ihm passt. Wenn Revelation diese Idee weiterführt, dürfte sein Auftritt beim Snowboarding für Fans mehr sein als nur eine neue Animation.
Natürlich bleibt offen, wie groß das Minispiel wird und ob es an die Version aus dem Original anknüpft oder deutlich anders aufgebaut ist. Bestätigt ist bisher nur die Rückkehr des Snowboardings, die Beteiligung der ganzen Gruppe und Hamaguchis Hinweis auf Red XIII. Mehr Details zum Ablauf nannte er nicht.
Das Finale soll nicht nur schwer wirken
Final Fantasy 7 erzählt seit jeher auch von Umweltschutz, der Ausbeutung natürlicher Ressourcen und dem Kreislauf des Lebens. Das sind ernste Themen. Trotzdem hatte das Original immer wieder Platz für schräge Ideen und ruhigere Momente. Die neuen Aussagen deuten darauf hin, dass Revelation diesen Wechsel zwischen Spannung und Humor beibehalten möchte.
Das ist für den Abschluss der Trilogie eine interessante Richtung. Ein finales Spiel muss nicht jede Minute besonders groß oder besonders traurig sein. Gerade kleine Gruppenmomente können dafür sorgen, dass die Reise der Figuren menschlicher wirkt und sich nicht nur um die nächste Bedrohung dreht.
Final Fantasy 7 Revelation erscheint am 8. April 2027 für PlayStation 5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch 2 und PC. Danach sollen zwei Story-DLCs folgen, die Sephiroth und Vincent Valentine behandeln. Die Remake-Trilogie endet mit Revelation, doch Square Enix betrachtet Final Fantasy 7 weiterhin als Marke, die sich entwickeln kann. Laut Produzent Yoshinori Kitase soll auch das Feedback der Spieler mitbestimmen, wie es danach mit dem Universum weitergeht.
Bis dahin zeigt schon das Snowboarding, worauf Fans beim Finale achten können: Nicht nur auf die großen Antworten der Geschichte, sondern auch auf die kleinen Szenen, in denen eine Gruppe einfach gemeinsam Unsinn macht.