Vincent Valentine aus Final Fantasy 7 Revelation streckt in einer felsigen Landschaft eine behandschuhte Hand mit leuchtender Kugel aus.
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Final Fantasy 7 Revelation: Vincent bekommt mehr Geschichte

Von Sven 3 Min. Lesezeit

Vincent Valentine bekommt im Finale der Remake-Trilogie mehr Geschichte. Der Director verspricht neue Szenen zu seiner Vergangenheit.

Vincent Valentine soll in Final Fantasy 7: Revelation deutlich mehr Raum bekommen als im Original von 1997. Game Director Naoki Hamaguchi hat bei der Gamescom 2026 angekündigt, dass das Spiel neue Szenen und Enthüllungen zu Vincents Vergangenheit enthalten wird. Es geht dabei nicht nur um bekannte Punkte aus seiner Zeit bei den Turks, sondern auch um Dinge, die er früher getan hat und die ihn geprägt haben.

Das ist eine wichtige Ansage für den dritten und letzten Teil der Remake-Trilogie. Vincent war im ursprünglichen Final Fantasy 7 eine optionale Figur. Wer ihn fand, erfuhr zwar einiges über ihn, seine Herkunft und sein Heimatort blieben aber kaum erklärt. Revelation soll diese Lücke nun bewusst schließen.

Mehr als eine Nebenfigur mit Geheimnissen

Hamaguchi sagte, das Team gehe bei Vincents Geschichte viel tiefer als bisher. Fans sollen also offenbar nicht nur kurze Rückblicke bekommen, sondern neue Informationen, die erklären, weshalb Vincent zu der Figur wurde, die man kennt.

Spannend ist daran vor allem der Zeitpunkt. Revelation bildet den Abschluss der Trilogie und muss viele offene Fäden zusammenbringen. Wenn Vincent stärker in den Mittelpunkt rückt, kann seine Geschichte mehr sein als zusätzlicher Hintergrund. Sie könnte auch helfen, wichtige Ereignisse rund um die Vergangenheit der Welt besser zu verstehen.

Wie groß dieser Teil im fertigen Spiel wird, hat Hamaguchi noch nicht verraten. Seine Aussage klingt aber klar danach, dass Vincent nicht bloß für Fans des Charakters ein paar neue Dialoge erhält. Gezeigt werden sollen bislang unveröffentlichte Momente aus seiner Vergangenheit.

Der Trailer zeigt die größere Krise

Bei der von Geoff Keighley moderierten Opening Night Live wurde außerdem ein neuer Trailer gezeigt. Darin standen die Krise des Planeten und mehrere Weapons im Vordergrund. Vincent selbst ist auf dem veröffentlichten Bildmaterial zu sehen, doch konkrete Details dazu, wie seine neue Geschichte mit den Ereignissen um die Weapons zusammenhängt, gibt es noch nicht.

Genau dort liegt eine der offenen Fragen für den letzten Teil: Revelation will offenbar große Bedrohungen der Welt erzählen und gleichzeitig Figuren weiter ausbauen, die im Original weniger Platz hatten. Für Vincent könnte das bedeuten, dass Spieler nicht nur mehr über seine Vergangenheit erfahren, sondern auch besser verstehen, warum er im Finale wichtig ist.

Frühjahr 2027 bleibt nur ein grober Termin

Square Enix plant Final Fantasy 7: Revelation weiterhin für das Frühjahr 2027. Ein genaues Datum fehlt noch. Erscheinen soll das Rollenspiel gleichzeitig für PC, PS5, Xbox Series X/S und Switch 2.

Hamaguchi hatte Anfang August bereits gesagt, die Entwicklung nähere sich ihrem Ende. Außerdem stellte er ein bedeutendes Ende in Aussicht, das möglicherweise auch verschiedene Final Fantasy 7-Spin-offs einbezieht. Bestätigt ist das allerdings nicht. Sicher ist bisher vor allem: Vincent soll im Abschluss der Trilogie endlich mehr von seiner eigenen Geschichte erzählen dürfen.

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