Final Fantasy 7: Revelation soll am 8. April 2027 gleichzeitig für PC, PS5, Xbox Series X/S und Switch 2 erscheinen. Damit endet die Remake-Trilogie nicht nur mit ihrem dritten Teil, sondern erstmals auch ohne einen zeitlichen Vorsprung für eine einzelne Konsole.
Game Director Naoki Hamaguchi sieht in der gesamten Reihe ein Projekt, das kaum noch einmal in derselben Form entstehen dürfte. Seine Begründung ist vor allem praktisch: Drei große Spiele über viele Jahre zu planen und möglichst mit demselben Team weiterzuentwickeln, ist für ein Studio ein ziemlich großes Risiko.
Drei Spiele müssen von Anfang an tragen
Bei einer Trilogie dieser Art steht nicht nur ein einzelner Release auf dem Spiel. Wenn der erste Teil schlecht ankommt oder sich deutlich schlechter verkauft als erwartet, wird die Fortsetzung schnell zum Problem. Hamaguchi hat genau darauf in einem ausführlichen Interview hingewiesen.
Dazu kommt die lange Zusammenarbeit. Ein Team muss nicht bloß einen Nachfolger entwickeln, sondern über mehrere Spiele hinweg an Technik, Figuren und Spielsystemen weiterarbeiten. Das kann helfen, weil Erfahrungen und bestehende Werkzeuge nicht nach jedem Teil verloren gehen. Gleichzeitig muss ein Publisher über Jahre daran glauben, dass der Plan aufgeht.
Genau das macht die Final-Fantasy-7-Remake-Reihe laut Hamaguchi zu einer Ausnahme. Es geht also nicht nur darum, dass die Spiele groß sind. Die besondere Sache ist, dass ein sehr bekanntes Rollenspiel über drei eigenständige Veröffentlichungen neu erzählt wird und dieses Vorhaben bis zum Ende durchgezogen werden soll.
Der Abschluss startet diesmal überall gleichzeitig
Für Spieler ist die gleichzeitige Veröffentlichung vor allem eine klare Änderung. Revelation erscheint nicht erst auf einer Plattform und später auf den anderen angekündigten Systemen. Wer auf PC, Xbox Series X/S oder Switch 2 spielt, muss beim Start nicht auf eine spätere Fassung warten.
Hamaguchi betont außerdem, dass die lange Arbeit im selben Umfeld auch für kommende Projekte nützlich sein kann. Teams können auf Technik und Erfahrungen aufbauen, statt nach jedem Spiel wieder bei vielen Grundlagen anzufangen. Ob Square Enix dieses Vorgehen erneut bei einer ähnlich großen Reihe nutzt, bleibt aber offen.
Nach Revelation sind zwei Story-Erweiterungen geplant, die Sephiroth und Vincent Valentine in den Mittelpunkt stellen sollen. Produzent Yoshinori Kitase hat zudem mögliche weitere Ableger im Final-Fantasy-7-Universum nicht ausgeschlossen. Konkrete Ankündigungen dazu gibt es bisher allerdings nicht.
Für den Moment ist Revelation der entscheidende Teil: Erst mit dem dritten Spiel zeigt sich, ob die Trilogie ihre lange geplante Form auch wirklich geschlossen zu Ende bringt.