Final Fantasy 7: Revelation soll die bekannte Filmoptik von Advent Children nicht nur nachahmen, sondern für Spieler direkt erlebbar machen. Game Director Naoki Hamaguchi hat auf der PAX West erklärt, dass genau dieser Film für viele Fans weiterhin die ideale visuelle Version von Final Fantasy 7 sei.
Das Team will diese Wirkung in das letzte Spiel der Remake-Trilogie übertragen. Gemeint sind nicht bloß detaillierte Figurenmodelle: Cloud und Sephiroth nannte Hamaguchi als Beispiele dafür, wie stark Aussehen, Bewegung und Auftreten den Eindruck von Advent Children geprägt haben. In Revelation sollen Spieler diese Atmosphäre selbst durchspielen können, statt sie nur in einer Filmszene zu sehen.
Ein Film als Ziel, ein Spiel als Herausforderung
Das ist ein ziemlich klares Ziel für den Abschluss der Trilogie. Eine filmische Szene kann genau planen, wohin die Kamera schaut und wie jede Bewegung abläuft. In einem Rollenspiel müssen Figuren, Kämpfe und Erkundung trotzdem zusammenpassen, auch wenn Spieler selbst handeln.
Spannend ist deshalb vor allem, wie weit Revelation dieses Versprechen außerhalb der großen Zwischensequenzen trägt. Hamaguchi spricht von einer immersiveren Erfahrung als im Film. Ob das im fertigen Spiel besonders an Kämpfen, an der Welt oder an der Darstellung der Figuren sichtbar wird, wurde noch nicht genauer erklärt.
Fans von Advent Children dürften außerdem wegen des Finales genauer hinschauen. Laut Hamaguchi will das Team bei dessen Gestaltung auch Ereignisse aus Spin-offs wie Dirge of Cerberus und Advent Children berücksichtigen. Welche Elemente davon wirklich auftauchen, bleibt aber offen.
Release gleichzeitig auf vier Plattformen
Square Enix veröffentlicht Final Fantasy 7: Revelation am 8. April 2027 für PC, PS5, Xbox Series X/S und Switch 2. Anders als bei den vorherigen Teilen erscheint das Rollenspiel damit gleichzeitig auf allen angekündigten Plattformen.
Zusätzlich sind zwei Story-DLCs geplant. Sie sollen die Hintergründe von Sephiroth und Vincent Valentine näher beleuchten. Beide Mini-Erweiterungen gehören zur Deluxe Edition und sollen auch einzeln kaufbar sein.
Für das Ende der Trilogie entsteht damit ein großer Anspruch: Revelation soll nicht einfach wie ein moderneres Final Fantasy 7 aussehen. Es will eine Bildsprache, die viele Fans bisher vor allem mit einem Film verbinden, in ein Spiel verwandeln, das sie selbst steuern können.