Final Fantasy 7: Revelation soll seine großen Storymomente nicht nur in Zwischensequenzen zeigen. Game Director Naoki Hamaguchi erklärt, dass das Team die Handlung stärker mit dem eigentlichen Spielen verbinden will. Als wichtige Vorbilder nennt er dabei The Witcher 3: Wild Hunt und die Horizon-Reihe.
Das ist für den letzten Teil der Remake-Trilogie ein wichtiger Punkt. Revelation muss nicht nur viele offene Geschichten zu Ende bringen. Es soll Spieler auch in den entscheidenden Momenten selbst beschäftigen, statt sie bloß zuzuschauen zu lassen.
Filmisch, aber nicht nur zum Anschauen
Hamaguchi nennt Final Fantasy 7: Advent Children als weiteres Vorbild. Das Team hat sich demnach vorgenommen, beim Abschluss der Trilogie eine ähnlich cineastische Wirkung zu erreichen wie der Film.
Bei Revelation geht es aber offenbar um mehr als aufwendig inszenierte Szenen. Hamaguchi betont, dass manche Momente nur in einem Videospiel richtig funktionieren. Deshalb schaute sich das Team an, wie The Witcher 3 und Horizon filmisch wirkende Höhepunkte direkt in ihre Spielmechaniken einbauen.
Die Idee dahinter ist leicht zu verstehen: Eine Szene kann stark aussehen, aber sie bleibt eher hängen, wenn du in ihr selbst handelst. Genau diese Verbindung aus Kontrolle und Inszenierung soll Revelation offenbar ausbauen. Wie das konkret im Spiel aussieht, wurde noch nicht erklärt. Hamaguchi beschreibt zunächst das Ziel, nicht einzelne Systeme oder Missionen.
Warum gerade The Witcher 3 wichtig ist
Für Hamaguchi ist The Witcher 3 nicht einfach ein bekanntes Rollenspiel, das man als Vergleich nennt. Er sagt, dass ihn das Spiel als Entwickler besonders geprägt habe und er während der Arbeit an der Remake-Reihe immer wieder dorthin zurückkehrte.
Spannend ist dabei vor allem, worauf er achtet: nicht nur auf die Welt oder die Geschichte, sondern auf Momente, in denen beides mit dem Spielen zusammenpasst. Horizon wird ebenfalls als Beispiel genannt. Beide Reihen zeigen, wie Kämpfe, Erkundung und erzählte Szenen zusammen ein großes Ereignis formen können.
Für Final Fantasy 7: Revelation heißt das noch nicht automatisch, dass es genau wie diese Spiele aufgebaut sein wird. Die Aussagen zeigen aber klar, woran sich das Team beim Erzählen orientiert. Der dritte Teil soll seine Höhepunkte nicht von den spielbaren Abschnitten trennen.
Wer die Aussagen vollständig nachlesen möchte, findet das Interview mit Naoki Hamaguchi.
Der Abschluss erscheint im April 2027
Final Fantasy 7: Revelation soll am 8. April 2027 für PC, PS5, Xbox Series X/S und Switch 2 erscheinen. Es ist als dritter und letzter Teil der Final Fantasy 7 Remake-Trilogie geplant.
Square Enix hat außerdem zwei Story-Erweiterungen bestätigt, die Sephiroth und Vincent Valentine in den Mittelpunkt stellen. Produzent Yoshinori Kitase bezeichnet Revelation zwar als Ende der Remake-Reihe, schließt eine spätere Rückkehr in diese Welt aber nicht aus. Konkrete weitere Projekte hat er damit ausdrücklich nicht angekündigt.
Zuerst zählt also der Abschluss selbst. Wenn Revelation seine großen Szenen wirklich stärker spielbar macht, könnte genau das entscheiden, wie sich das Finale der Trilogie anfühlt.