Jin Sakai in Samurai-Rüstung steht vor Feuer und zerstörten Gebäuden.
News

Ghost of Yotei: Jin Sakai wird im Roguelike-Modus spielbar

Von Sven 3 Min. Lesezeit

Jin Sakai ist in Ghost of Yotei spielbar. Seine Kampfhaltungen könnten ihn im neuen Roguelike-Modus besonders flexibel machen.

Jin Sakai kehrt in Ghost of Yotei zurück, aber nicht in der Handlung des Hauptspiels. Er gehört zu den vier spielbaren Figuren des neuen Modus „Meistgesucht“, der mit der Complete Edition am 1. Oktober 2026 für PS5 erscheint. Für Besitzer des Grundspiels ist ein Upgrade für 14,99 Euro angekündigt.

Das ist vor allem deshalb spannend, weil Jin nicht einfach als bekannte Figur neben Atsu, Oyuki und Nagato steht. Seine Ausrüstung bringt mehrere Kampfstile in einen Modus, der auf wechselnde Gegnerwellen, stärkere Minibosse und immer schwierigere Kopfgeldaufträge setzt. Für Fans von Ghost of Tsushima ist sein Auftritt damit mehr als ein kurzer Verweis auf den Vorgänger.

Jin hat mehr Antworten auf unterschiedliche Gegner

Jin nutzt sein Katana mit den bekannten Stein-, Wasser-, Wind- und Mond-Haltungen. Als einziger der vier angekündigten Charaktere kann er zwischen diesen Kampfhaltungen wechseln. Dazu kommen sein Hankyu-Bogen und Haftbomben.

Gerade in einem Roguelike-Modus kann das viel ausmachen. Die Aufträge führen laut Ankündigung durch mehrere Wellen von Feinden und Minibossen. Wer ständig auf neue Gegnergruppen reagieren muss, profitiert davon, nicht nur eine Waffe oder einen festen Stil zu haben. Jin dürfte dadurch besonders flexibel spielbar sein, während die anderen Figuren jeweils mit ihrem eigenen Start-Arsenal, Werkzeugen, ultimativen Fähigkeiten und Kill-Serien antreten.

Seine ultimative Fähigkeit heißt „Tanz des Zorns“. Dabei schlägt Jin sehr schnell zu, die Hiebe können nicht pariert werden und mehreren Gegnern die Waffen aus den Händen schlagen. Das klingt nach einer Fähigkeit für Momente, in denen eine Gruppe zu nah kommt oder ein Kampf plötzlich kippt.

Auch seine Kill-Serie bleibt klar an seine Rolle als Geist angelehnt. Nach der Aktivierung wechselt das Bild in Schwarz-Weiß, nahe Gegner weichen zurück und eine begrenzte Zahl von Widersachern kann mit einem einzigen Angriff ausgeschaltet werden. Diese Fähigkeit ist also nicht bloß ein optischer Rückblick, sondern gibt Jin in schwierigen Wellen eine Möglichkeit, kurz wieder Kontrolle über das Feld zu bekommen.

Der Modus setzt auf Entscheidungen zwischen den Kämpfen

„Meistgesucht“ funktioniert über Kopfgeldaufträge, die am Schwarzen Brett angenommen werden. Das Ziel wartet nicht sofort am Anfang: Erst müssen Spieler sich durch Feindwellen und Minibosse kämpfen. Der Schwierigkeitsgrad steigt dabei weiter an.

Nach jeder überstandenen Runde gibt es einen zeitlich begrenzten Bonus. Dadurch soll jeder Durchlauf etwas anders laufen. Es geht also nicht nur darum, Jins bekanntes Kampfsystem noch einmal zu benutzen. Wichtig wird auch, welche Verstärkungen gerade angeboten werden und wie gut sie zum gewählten Charakter passen.

Das macht die vier Figuren besonders wichtig. Atsu, Oyuki und Nagato starten jeweils mit eigenen Waffen, Werkzeugen sowie besonderen Fähigkeiten. Jin bringt dagegen seine verschiedenen Haltungen mit. Die Auswahl soll offenbar nicht nur andere Spezialangriffe liefern, sondern beeinflussen, wie man durch einen Auftrag geht. Wer lieber auf Anpassung im direkten Schwertkampf setzt, könnte bei Jin landen. Andere Figuren könnten stärker auf ihre jeweilige Spezialausrüstung zugeschnitten sein.

Kein neues Kapitel von Jin Sakais Geschichte

Die Rückkehr ändert nicht, dass Ghost of Yotei mehr als 300 Jahre nach den Ereignissen um Jin Sakai spielt. Ein Auftritt in der eigentlichen Geschichte wäre wegen dieses Zeitsprungs nicht möglich. Der „Meistgesucht“-Modus schafft stattdessen einen getrennten spielerischen Rahmen, in dem Jin als Kämpfer zurückkommen kann.

Für die Complete Edition ist neben dem Modus auch die Story-Erweiterung „Echoes of Sekigahara“ vorgesehen. Ob Jin im Roguelike-Modus am Ende die stärkste oder einfach die vielseitigste Wahl wird, muss sich erst zeigen. Sicher ist aber: Seine vier Kampfhaltungen geben ihm eine Rolle, die deutlich anders aussieht als ein reiner Gastauftritt.

Weiter im Gespräch

Drei Stimmen. Ein gemeinsamer Spielstand.

REDEN WIR
ÜBER GAMES.

News mit Kontext, Tests mit Haltung und Geschichten aus ganz unterschiedlichen Spielwelten.

Alle Artikel