Das Update 2.06 für Ghost of Yotei ist kurz nach dem Start der Complete Edition erschienen. Im Mittelpunkt stehen Fehler, die besonders unangenehm sind, weil sie Fortschritt, Abstürze und freigeschaltete kosmetische Gegenstände betreffen. Sucker Punch nennt mehrere Korrekturen, geht bei den einzelnen Absturzursachen aber nicht weiter ins Detail.
Für Spielerinnen und Spieler, die gerade mit den neuen Inhalten beginnen, ist vor allem die Reparatur des Fortschritts im Roguelike-Modus „Meistgesucht“ wichtig. Fehler in diesem Bereich können den Eindruck schnell trüben, dass sich eine Runde und die investierte Zeit wirklich lohnen. Das Update soll mehrere solcher Probleme beheben.
Fortschritt in „Meistgesucht“ hat Vorrang
Die Complete Edition bündelt das Hauptspiel mit weiteren Inhalten. Dazu gehören „Meistgesucht“ als Roguelike-Modus und die Story-Erweiterung „Echos von Sekigahara“. Gerade bei einem Modus, der offenbar auf wiederholte Durchläufe setzt, zählt ein verlässlich gespeicherter Fortschritt besonders viel. Wenn dieser nicht richtig übernommen wird oder Fehler ihn beeinträchtigen, trifft das direkt den Grund, warum man weiter spielt.
Version 2.06 behebt laut Changelog mehrere Fehler rund um den Fortschritt in „Meistgesucht“. Welche Situationen genau betroffen waren, wird nicht erklärt. Deshalb lässt sich noch nicht sagen, ob damit jedes gemeldete Problem im Modus verschwunden ist. Die Richtung ist trotzdem klar: Das Studio kümmert sich zuerst um einen Fehlerbereich, der den Spielablauf direkt stören kann.
Das ist auch für Leute relevant, die die Complete Edition nicht nur wegen der zusätzlichen Geschichte gekauft haben. „Meistgesucht“ soll neben dem Hauptspiel offenbar einen eigenen Anlass bieten, wieder in Kämpfe einzusteigen. Damit das funktioniert, darf der Fortschritt nicht selbst zum Hindernis werden.
Kosmetik in „Legends“ soll nicht mehr verschwinden
Ein zweiter konkreter Punkt betrifft „Legends“. Dort konnten kosmetische Extras unsichtbar werden. Das verändert zwar nicht unbedingt den Verlauf eines Kampfes, ist aber trotzdem ärgerlich. Freigeschaltete oder ausgewählte Gegenstände sollen schließlich auch im Spiel zu sehen sein.
Mit Update 2.06 soll dieser Fehler behoben sein. Gerade bei Online-Inhalten gehören solche Anpassungen für viele zur eigenen Figur dazu. Wenn sie plötzlich fehlen, wirkt es schnell so, als hätte das Spiel etwas verloren, das eigentlich da sein müsste.
Zusätzlich nennt Sucker Punch weitere allgemeine Fehlerkorrekturen und mehrere behobene Absturzursachen. Konkrete Szenarien führt das Studio dabei nicht auf. Wer bisher regelmäßig Abstürze erlebt hat, kann nach der Installation also nur prüfen, ob sich die eigene Situation verbessert hat.
Was die Complete Edition enthält
Die Complete Edition enthält neben dem Hauptspiel „Meistgesucht“ und „Echos von Sekigahara“. Die Erweiterung erzählt mit Protagonistin Atsu eine neue Geschichte und führt in die Ashoro-Ausläufer im Osten Hokkaidōs. Laut Spielerangaben dauert die Geschichte etwa vier bis fünf Stunden, wenn man sich auf die Handlung konzentriert. Wer alles erkunden möchte, kann bis zu zehn Stunden einplanen.
Sucker Punch beschreibt außerdem eine neue Waffe für den Kampf sowie weitere Einblicke in Atsus Vergangenheit und die Schlacht von Sekigahara. Für Besitzer des Hauptspiels gibt es ein separates Upgrade mit den zusätzlichen Inhalten. Die Complete Edition und das Upgrade sind jeweils im PlayStation Store verfügbar: Complete Edition im PlayStation Store und separates Upgrade.
Update 2.06 wirkt damit nicht wie ein großes neues Feature-Paket, sondern wie die nötige Reparatur nach dem Start der Complete Edition. Besonders bei „Meistgesucht“ entscheidet die Stabilität des Fortschritts darüber, ob der neue Modus dauerhaft Spaß macht oder unnötig nervt.