Collector’s Box zu God of War Laufey mit einer blonden Kriegerin mit Schwert auf der Verpackung und einem Porträt von Laufey.
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God of War Laufey: Faye-Statue sorgt für Kritik

Von Sven 3 Min. Lesezeit

Die Collector’s Box zu God of War Laufey kostet rund 150 Euro und enthält kein Spiel. Jetzt wird vor allem über die Faye-Statue diskutiert.

Die Collector’s Box zu God of War Laufey soll eine Alternative zur fehlenden klassischen Collector’s Edition sein. Gerade ihr wichtigstes Stück sorgt aber schon vor der Veröffentlichung für Kritik: Viele Fans erkennen Faye in der beiliegenden Statue offenbar kaum wieder.

Die Box kostet rund 150 Euro und enthält das Spiel nicht. Das ist bei einem reinen Sammlerpaket nicht automatisch ein Problem. Wenn die Figur darin aber der Hauptgrund für den Kauf sein soll, wird ihr Aussehen umso wichtiger. Genau dort liegt bei der Box zu God of War Laufey der Streit.

Die Statue entscheidet über den Eindruck der Box

Im Mittelpunkt der Diskussion steht eine ungefähr 20 Zentimeter hohe Kunstharz-Statue. Sie zeigt Faye im Kampf gegen Kreaturen aus dem Jenseits-Reich Everywhen. Faye, auch Laufey genannt, übernimmt im neuen Serienteil die Hauptrolle. Kratos steht diesmal nicht im Zentrum der Geschichte.

Fans stören sich vor allem an ihrem Gesicht. Deborah Ann Woll diente der Figur als Vorlage, doch auf den bisher gezeigten Nahaufnahmen sehen viele Community-Mitglieder kaum Ähnlichkeit. In Reaktionen wird deshalb nicht nur über kleine Abweichungen gesprochen. Der Vorwurf lautet oft direkt, die Heldin sei auf der Statue schwer wiederzuerkennen.

Das ist für eine Sammlerfigur ein ziemlich konkretes Problem. Rüstung, Haltung und Waffe können noch so passend wirken: Wenn das Gesicht der zentralen Figur nicht stimmt, fühlt sich das Produkt schnell wie eine beliebige Fantasy-Statue an. Besonders bei einer Box, die kein Spiel enthält, bleibt wenig anderes übrig, das diesen Eindruck auffangen kann.

Auch die offiziellen Bilder werden kritisiert. Sie zeigen die Statue überwiegend aus größerer Entfernung. Dadurch sind die Gesichtszüge nicht so deutlich zu sehen wie in den Bildern, die nun in der Community diskutiert werden. Ob das absichtlich so gewählt wurde, ist nicht bestätigt. Für Fans macht es die Frage aber verständlich, wie nah das spätere Produkt wirklich an den Werbefotos liegt.

Mehr Beigaben, aber kein Ersatz für eine überzeugende Figur

Neben der Statue liegen der Collector’s Box ein exklusives Mini-Artbook mit Konzeptzeichnungen und ein 51-teiliges Orakel-Kartenspiel bei. Beide Extras passen zum neuen Fokus auf Faye und Everywhen. Sie machen aus dem Paket mehr als nur eine einzelne Figur in einer Verpackung.

Trotzdem dürfte für viele Sammler die Statue der Punkt sein, an dem sich die Kaufentscheidung entscheidet. Artbooks und Karten sind nette Dinge für das Regal oder zum Durchblättern. Eine große Figur ist dagegen das Teil, das dauerhaft sichtbar bleibt. Wenn ausgerechnet sie enttäuscht, wirkt der Preis von rund 150 Euro schnell deutlich höher.

In den Reaktionen ziehen manche Fans bereits Vergleiche zur Collector’s Edition von Metal Gear Solid Delta: Snake Eater. Auch dort hatte eine Statue nach dem Auspacken für Kritik gesorgt, weil ihr Gesicht nicht überzeugte. Der Vergleich zeigt vor allem eins: Bei teuren Editionen achten Spieler sehr genau auf Figuren, denn sie lassen sich nicht einfach durch digitale Boni ersetzen.

Vorbestellen geht schon, das Spiel kommt extra dazu

Die Collector’s Box kann bereits direkt bei PlayStation vorbestellt werden. Die Auslieferung ist für den 16. Februar 2027 vorgesehen, also zum Release von God of War Laufey für PS5. Wer die Box bestellt, muss das Spiel allerdings separat kaufen.

Für Fans ist deshalb ein genauer Blick auf die Produktbilder wichtig. Die Box bietet zwar mehrere physische Extras, doch sie ersetzt keine klassische Collector’s Edition mit Spiel. Und solange die Diskussion um Fayes Gesicht anhält, bleibt offen, ob die Statue am Ende die Erwartungen der Sammler erfüllen kann.

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