Eine Figur arbeitet in isometrischer Pixel-Art an einer Werkbank vor einer großen Kirche und einem Friedhof mit Gräbern in grüner Landschaft.
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Graveyard Keeper 2: Demo-Fortschritt bleibt bis zum Release erhalten

Von Ramona 3 Min. Lesezeit

Die Demo zu Graveyard Keeper 2 ist auf mehreren Plattformen verfügbar. Fortschritte bleiben bis zur Vollversion am 22. September erhalten.

Die Demo zu Graveyard Keeper 2 ist jetzt für PS5, Xbox Series X/S, Switch 2, Switch und PC über Steam verfügbar. Besonders wichtig für alle, die nicht nur kurz reinschauen wollen: Der Spielstand aus der Testfassung kann später in die Vollversion übernommen werden. Der Release ist für den 22. September 2026 geplant.

Damit ist die Demo mehr als ein isolierter Vorgeschmack. Wer mit dem Aufbau des Friedhofs beginnt, Ressourcen sammelt und erste Abläufe einrichtet, soll diese Arbeit beim Verkaufsstart nicht noch einmal erledigen müssen. Für ein Spiel, das auf wachsende Systeme und wiederkehrende Aufgaben setzt, ist das eine sinnvolle Lösung. Die PS5-Fassung der Probeversion ist direkt im PlayStation Store zu finden.

Ein bekannter Arbeitsplatz mit deutlich mehr Verantwortung

Der zweite Teil bleibt im Kern eine Aufbau- und Management-Simulation in einer schrägen mittelalterlichen Welt. Wieder dreht sich vieles um einen Friedhof, um Materialien und um die Frage, wie aus vielen kleinen Arbeitsschritten ein funktionierender Betrieb wird. Pflanzen, Tiere und menschliche Überreste gehören weiterhin zu den Ressourcen, mit denen gespielt wird. Daraus entsteht nach und nach eine Produktionskette, die möglichst effektiv laufen soll.

Die Rolle der Spielfigur fällt diesmal allerdings größer aus. Statt lediglich den Friedhof zu verwalten, übernimmt man den Posten des Großinquisitors. Das Königreich wird von einer Zombie-Apokalypse bedroht, und der Ausbau des eigenen Betriebs steht deshalb nicht für sich allein. Der Friedhof soll Geld einbringen, zugleich aber offenbar auch die Grundlage schaffen, um auf die Krise in der Welt zu reagieren.

Das passt grundsätzlich zu der Art von Spiel, die Graveyard Keeper sein möchte: Nicht jede Aufgabe ist angenehm, vieles ist bewusst makaber, aber aus dem Chaos soll ein System entstehen. Der angekündigte schwarze Humor und die grotesken Figuren bleiben dabei Teil des Konzepts. Entscheidend wird sein, ob sich die vielen Tätigkeiten tatsächlich wie Teile eines gemeinsamen Kreislaufs anfühlen und nicht wie bloße Zusatzaufgaben.

Automatisierung soll wieder Zeit für Wichtiges schaffen

Lazy Bear Games hebt für die Fortsetzung besonders die umfangreichere Automatisierung hervor. Untote Arbeiter übernehmen schwere Arbeit im Hintergrund, während der eigene Friedhof weiterwächst. Das ist für den Spielfluss wichtig: In Aufbauspielen macht es oft gerade dann Spaß, wenn eine zunächst mühsame Aufgabe später zuverlässig von selbst erledigt wird und man sich neuen Problemen widmen kann.

In Graveyard Keeper 2 betrifft das nicht nur den Friedhof. Auch der Wiederaufbau der Stadt gehört dazu. Häuser der Bewohner sollen instand gesetzt werden, dazu kommen Quests in der gesamten Stadt. Wenn die untoten Helfer dabei Produktionsabläufe tragen, könnte der Wechsel zwischen Verwaltung, Erkundung und Aufträgen weniger hektisch werden. Die Demo kann zeigen, ob diese Aufgaben schon früh sinnvoll ineinandergreifen.

Kämpfe verändern den Alltag des Friedhofsverwalters

Neu ist vor allem die militärische Seite. Als Großinquisitor führt man eine untote Armee gegen die Zombieplage. Dafür werden Türme und Befestigungen gebaut, außerdem stellt man Waffen und Rüstungen her. Die Truppen lassen sich ausrüsten und trainieren, wobei sie laut den vorliegenden Informationen nicht immer besonders klug handeln.

Dieser Teil unterscheidet die Fortsetzung deutlich vom bekannten Bild eines reinen Friedhofs-Managers. Spannend ist deshalb weniger nur, ob Kämpfe vorhanden sind, sondern wie eng sie mit dem Aufbau verbunden werden. Wenn Rohstoffe, Werkstätten, Arbeiter und Befestigungen voneinander abhängen, kann daraus ein größerer Kreislauf entstehen. Falls die Schlachten dagegen hauptsächlich zusätzliche Pflichten erzeugen, könnten sie den ruhigen Aufbaufluss auch bremsen.

Die Demo bietet vor dem Launch die Gelegenheit, genau diesen Punkt selbst zu prüfen. Sie zeigt nicht die komplette Vollversion, kann aber klären, ob sich die Verbindung aus Friedhofsverwaltung, Automatisierung, Stadtaufbau und Verteidigung stimmig anfühlt. Weil der Fortschritt erhalten bleibt, lohnt sich das Ausprobieren besonders für alle, die ohnehin am 22. September weiterspielen möchten.

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