Eine Frau trainiert in einem Fitnessstudio an einer Hantelbank mit einer Langhantel und grünen Gewichtsscheiben.
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GTA 6: Criminal Profile könnte Chaos spürbare Folgen geben

Von Ramona 3 Min. Lesezeit

GTA 6 soll genauer auf die Art von Verbrechen reagieren. Ein berichtetes Criminal Profile könnte geplantes Vorgehen von bloßem Chaos unterscheiden.

GTA 6 soll Verbrechen nicht einfach nur zählen, sondern genauer darauf achten, wie Jason und Lucia vorgehen. Laut einem Bericht des Content-Creators TGG wurde bei einem Preview-Event ein System namens „Criminal Profile“ vorgestellt. Es soll brutales und auffälliges Verhalten anders bewerten als einen geplanten Überfall ohne Tote.

Das wäre vor allem deshalb interessant, weil es die übliche Freiheit einer GTA-Spielwelt nicht abschafft, aber ihr mehr Folgen geben könnte. Die genannten Details sind bislang allerdings keine ausführliche offizielle Systemerklärung von Rockstar Games. Sie beruhen auf TGGs Bericht zum Preview-Event.

Nicht jedes Verbrechen soll gleich behandelt werden

Dem Bericht zufolge ist das Criminal Profile keine einfache Gut-oder-Böse-Leiste. Stattdessen soll es unterscheiden, ob Spielerinnen und Spieler bei einem Verbrechen unnötig Gewalt einsetzen oder möglichst unauffällig und effektiv handeln.

Als Beispiele wurden Angriffe auf bereits tote Personen, das Töten von Tieren und unnötige Morde genannt. Solche Handlungen könnten das Profil verschlechtern. Ein Ladenraub ohne Todesopfer soll dagegen besser bewertet werden.

Die Idee dahinter ist klar: GTA 6 könnte nicht nur fragen, ob du gegen Regeln verstößt, sondern ob du dabei planlos Chaos verursachst. Ein Auto mitten im Verkehr zu stehlen, würde dann mehr Aufmerksamkeit bringen als ein unbeaufsichtigtes Fahrzeug in einer Seitenstraße aufzubrechen. Das macht Verbrechen nicht plötzlich harmlos, kann aber dafür sorgen, dass Vorbereitung und Beobachtung wichtiger werden.

Die Polizei soll sich Dinge merken können

Das Criminal Profile wäre offenbar mit einem umfassenderen Polizeisystem verbunden. Polizisten sollen nicht nur auf der Karte auftauchen, sondern auf konkrete Spuren reagieren. Laut dem Bericht können sie Fahrzeuge, Kleidung, Waffen und sogar die Verbindung zwischen Jason und Lucia erkennen.

Für die beiden Hauptfiguren könnte das bedeuten, dass eine Flucht nicht immer mit Vollgas erledigt ist. Vielleicht ist es klüger, Kleidung oder Wagen zu wechseln. Vielleicht müssen sich Jason und Lucia zeitweise trennen, wenn ihre gemeinsame Flucht zu auffällig geworden ist.

Genau hier liegt der spannende Teil der beschriebenen Mechanik: Die offene Welt wäre weiterhin ein Ort für verrückte Aktionen. Wer aber leiser und klüger vorgeht, könnte weniger Druck von der Polizei bekommen. Dadurch würden verschiedene Spielweisen nicht nur eine Frage des persönlichen Geschmacks sein, sondern auch unterschiedliche Folgen haben.

Ein kaputtes Profil soll dauerhaft bleiben

Das Profil soll über ein Menü abrufbar sein und nicht dauerhaft auf dem Bildschirm stehen. Sinkt der Wert laut Bericht zu weit, kann es Risse bekommen und am Ende zerbrechen. Dann wäre es für diesen Spielstand dauerhaft gesperrt und nicht wiederherstellbar.

Das klingt zunächst nach einer harten Grenze. Gleichzeitig muss es keine Bestrafung für jeden chaotischen Durchlauf sein. Es könnte auch einfach festhalten, welche Art von krimineller Geschichte jemand in GTA 6 spielt: vorsichtig und geplant oder laut, brutal und ständig auf der Flucht.

Wie stark diese Entscheidungen am Ende wirklich ins Spiel eingreifen, ist noch offen. Falls die Angaben stimmen, wäre das Criminal Profile aber mehr als ein zusätzlicher Wert im Menü. Es könnte dafür sorgen, dass kleine Entscheidungen in Vice City länger nachwirken. GTA 6 soll am 19. November 2026 für PS5 und Xbox Series X/S erscheinen.

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