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GTA 6 kommt im November: Rockstar nennt Gründe

Von Alex 3 Min. Lesezeit

GTA 6 erscheint laut Take-Two am 19. November 2026. Rockstar erklärt, warum die riesige Spielwelt und ein Plan ohne Dauer-Überstunden mehr Zeit brauchten.

GTA 6 soll am 19. November 2026 für PS5 und Xbox Series X/S erscheinen. Nach zwei Verschiebungen sagt Take-Two Interactive, dass es bei diesem Termin bleiben soll. Rockstar hat jetzt genauer erklärt, warum das Spiel mehr Zeit brauchte.

Der wichtigste Punkt ist nicht einfach, dass die Welt groß werden soll. Rockstar wollte bestimmte Bereiche offenbar nicht unfertig veröffentlichen. Laut Entwicklungsleiter Phil Hooker hätte das Team frühere Termine zwar schaffen können. Dann wäre GTA 6 aber nicht das Spiel geworden, das Rockstar geplant hatte.

Das ist für Fans erstmal ärgerlich, weil der Warteraum wieder länger wird. Gleichzeitig ist es besser als ein Release, bei dem wichtige Teile der Spielwelt noch nicht richtig funktionieren oder Inhalte fehlen. Gerade bei einem Open-World-Spiel fallen solche Probleme schnell auf, weil alles zusammenpassen muss.

Die Welt kostet mehr Arbeit als erwartet

Rockstar Norths Leiter Rob Nelson nennt vor allem den Detailgrad der Welt als Grund für die Verzögerungen. Das Studio wollte dort offenbar keine Abstriche machen. Besonders viel Arbeit steckt in den computergesteuerten Figuren, die Leonida mit Leben füllen sollen.

Die ersten Berechnungen für die nötige Menge an Figuren sollen das Team sogar erschreckt haben. Rockstar richtete deshalb in Los Angeles ein eigenes Studio ein, das sich nur um diese Aufgabe kümmern sollte.

Rockstar verspricht außerdem von Hand gestaltete Figuren mit eigenen Geschichten. Sie sollen auf das reagieren, was Spieler tun. Das klingt spannend, ist aber bisher ein Versprechen des Studios. Wie viel man davon beim Spielen wirklich merkt, zeigt sich erst nach dem Release.

Über die Jahre wurden auch weitere Mitarbeiter für verschiedene Bereiche eingestellt. Rockstar bezeichnet Leonida schon jetzt als die größte Spielwelt der Reihe. Genau da liegt aber auch die Schwierigkeit: Eine größere Karte allein reicht nicht. Straßen, Figuren und Aktivitäten müssen am Ende so wirken, als würden sie zusammengehören.

Kein Fertigwerden mit Dauer-Überstunden

Ein weiterer Grund für die zusätzliche Zeit betrifft die Arbeitsweise im Studio. Jennifer Kolbe, Studio Director bei Rockstar, sagte, GTA 6 solle nicht mit monatelangen 60-Stunden-Wochen fertiggestellt werden. Bei Red Dead Redemption 2 hatte es solche belastenden Crunch-Phasen gegeben.

Stattdessen setzte Rockstar laut Kolbe auf mehr Personal, genauere Planung und eine stärkere Kontrolle des Entwicklungsfortschritts. Wer Überstunden machte, erhielt bezahlte freie Tage, in manchen Fällen auch zusätzliches Geld.

Das erklärt die Verschiebungen nicht nur mit der Größe von GTA 6. Rockstar wollte offenbar vermeiden, fehlende Zeit einfach mit immer mehr Arbeitsstunden auszugleichen. Für Spieler heißt das: Der November-Termin steht laut Take-Two, doch Rockstar nimmt sich die Zeit, damit die riesige Welt nicht nur groß aussieht, sondern auch im Spiel funktioniert.

Wer mehr über die Entwicklung und die Aussagen der Verantwortlichen lesen möchte, findet die Details im ausführlichen Bericht zur Entstehung von GTA 6.

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