Rockstar ändert seine Pläne für GTA 6 nach dem neuen Leak offenbar nicht. Der Extended Look soll weiter am 27. August zuerst bei Netflix laufen. Auch der restliche Werbeplan soll nach aktuellem Stand nicht umgebaut werden.
Das ist für Fans gerade die wichtigste Nachricht. Denn der Leak hat schon viel Gesprächsstoff ausgelöst, aber der nächste offizielle Blick auf GTA 6 bleibt wohl trotzdem an seinem Platz. Die Infos stammen aus einem Bericht von Jason Schreier, der sich dabei auch auf eine anonyme Quelle bezieht. Deshalb ist das „offenbar“ wichtig: Es klingt nach dem aktuellen Stand, aber nicht nach einer neuen öffentlichen Ansage von Rockstar.
Was sich für Fans wohl nicht ändert
Der Extended Look ist weiter für den 27. August geplant. Er soll vermutlich erstmals offizielles Gameplay zu GTA 6 zeigen. Zuerst läuft das Video sechs Stunden exklusiv bei Netflix. Danach soll es hierzulande ab 3 Uhr nachts frei auf YouTube verfügbar sein.
Für dich heißt das: Wenn du nur auf offizielles Material wartest, musst du deine Uhr wohl nicht neu stellen. Der Leak scheint Rockstars Plan nicht zu stoppen.
Ganz ohne Folgen ist der Vorfall aber nicht. Der Extended Look sollte wohl der erste große, saubere Blick auf das Spiel werden. Durch die vorab aufgetauchten Clips ist ein Teil dieses Überraschungsmoments jetzt weg. Laut Schreier dürfte der Verkaufserfolg von GTA 6 trotzdem kaum darunter leiden, auch weil schon Vorbestellrekorde gebrochen wurden.
Warum es intern trotzdem brodelt
Bei Rockstar soll die Stimmung nach dem Leak angespannt sein. Die Person hinter Cyberleek wurde dem Bericht zufolge noch nicht gefunden. Anwälte von Take-Two sollen parallel versuchen, die verantwortliche Partei aufzuspüren.
Viele Mitarbeiter sollen wütend sein. Das ist auch deshalb verständlich, weil es schon der zweite große Leak während der Entwicklung ist. Im September 2022 waren bereits viele Gameplay-Videos zu GTA 6 im Netz gelandet. Danach gab es Sicherheitsänderungen. Dazu gehörte auch, dass die Home-Office-Option gestrichen wurde, was viele Mitarbeiter verärgert hat.
Jetzt ist trotzdem wieder Material rausgekommen. Ein Rockstar-Manager soll intern eine Mail verschickt haben. Darin verurteilte er die Leaker und lobte die bisherige Arbeit des Teams.
Was Cyberleek als Grund nennt
Cyberleek stellt den Leak als Protest gegen Rockstars digitale Verkaufspläne dar. Genannt wird dabei vor allem, dass es keine physische Disc-Version von GTA 6 geben soll. Außerdem gibt es Kritik an der Ultimate Edition, weil dort mehrere Inhalte hinter einem Aufpreis stecken.
Ob das wirklich der ganze Grund für den Leak ist, bleibt offen. Wichtig ist erst mal: Rockstar scheint den nächsten offiziellen Schritt nicht zu verschieben. Der Leak nervt das Studio offenbar sehr, aber für Fans läuft der Countdown zum Extended Look weiter.