Der neue Extended Look zu GTA 6 hat die Grafikdiskussion wieder angeheizt. Ein Vergleich mit ähnlichen Szenen aus GTA 5 zeigt vor allem bei Figuren, Licht und der Umgebung klare Unterschiede. Ganz endgültig lässt sich die Optik aus zusammengestelltem Videomaterial aber noch nicht bewerten.
Deutlicher sind die Angaben, die Rockstar selbst bereits gemacht hat: GTA 6 soll am 19. November 2026 für PS5 und Xbox Series X/S erscheinen. Auf der normalen PS5 zielt das Spiel auf 4K und 30 FPS. Das gezeigte Gameplay stammt laut den vorliegenden Informationen von dieser Konsole.
Was im Vergleich schon auffällt
Die beiden Spiele liegen viele Jahre auseinander, und das sieht man im direkten Gegenüberstellen besonders an den Charakteren. Haare reagieren offenbar deutlich natürlicher, während Licht und Schatten die Straßen, Räume und Fahrzeuge realistischer wirken lassen sollen.
Auch die Welt selbst wirkt dichter. Vegetation und Innenräume zeigen mehr kleine Details, und bei Autos scheint das Schadensmodell stärker ausgebaut worden zu sein. Das sind genau die Punkte, die man beim normalen Spielen wahrscheinlich schneller bemerkt als einzelne schärfere Texturen: Wie lebendig eine Straße aussieht, wie Licht durch einen Raum fällt oder was nach einem Zusammenstoß am Wagen passiert.
Trotzdem bleibt der Vergleich nur ein erster Eindruck. Unterschiedliche Szenen, Kamerawinkel und die Videokomprimierung können viel verändern. Er zeigt also eher, in welche Richtung Rockstar geht, als dass er schon die endgültige Grafikqualität festlegt.
Die Technik soll vor allem die Welt größer und lebendiger machen
Rockstar nennt für Leonida eine Karte, die doppelt so groß wie jene aus GTA 5 sein soll. Ländliche Regionen und Vororte sollen im Vergleich sogar bis zu elfmal umfangreicher ausfallen. Dazu kommen mehr als 600.000 Animationen für Figuren. In GTA 5 waren es laut den Angaben rund 55.000.
Diese Zahlen sind nicht nur etwas für Technikfans. Viele Animationen könnten dafür sorgen, dass Bewegungen in der großen Welt weniger steif wirken. Bei einer Karte mit vielen unterschiedlichen Bereichen ist das wichtig, damit Orte nicht bloß groß, sondern auch belebt aussehen.
Bei der Bildrate gibt es dagegen noch keine Zusage für 60 FPS. Für PS5 Pro ist zwar eine bessere Bildqualität denkbar, eine Option mit 60 FPS ist laut Rob Nelson aber weder zum Start noch später bestätigt. Klar ist außerdem: Eine First-Person-Perspektive wird zum Launch nicht enthalten sein.
Für Fans ist damit vor allem eines interessant: GTA 6 setzt nach dem bisherigen Material nicht nur auf hübschere Straßen und Fahrzeuge. Rockstar will die Größe von Leonida offenbar mit mehr Bewegung, dichterer Umgebung und aufwendigeren Details füllen. Ob das auf Konsolen auch bei 30 FPS durchgehend sauber läuft, wird sich erst näher am Release wirklich zeigen.