Eine Figur mit leuchtendem Stab steht vor einem großen goldenen Tempeltor in einer felsigen Klippe, umgeben von Ruinen und Pflanzen.
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Kena: Scars of Kosmora kommt erst 2027

Von Sven 3 Min. Lesezeit

Kena: Scars of Kosmora wurde auf 2027 verschoben. Dafür soll die Insel mehr Dungeons, Rätsel und Erkundung bieten als der erste Teil.

Kena: Scars of Kosmora erscheint nicht mehr 2026. Ember Lab hat den Release des Action-Adventures auf 2027 verschoben. Einen genauen Termin gibt es noch nicht.

Das Studio will die zusätzliche Zeit nutzen, um das Spiel weiter auszubauen und die Qualität von Kena: Bridge of Spirits zu übertreffen. Für Fans ist das natürlich eine längere Wartezeit. Gleichzeitig zeigen die neuen Infos, warum das Team wohl mehr Entwicklungszeit braucht: Kosmora soll deutlich mehr sein als nur die nächste Station für Kena.

Eine größere Insel mit mehr zu entdecken

Kena reist auf die Insel Kosmora, weil sie dort Antworten über ihre Aufgabe und ihren eigenen Schmerz sucht. Die Insel wurde früher von vier Kulturen bewohnt, die jeweils eng mit einem der vier Elemente verbunden waren. Eine Katastrophe zerstörte eine dieser Kulturen, und vieles aus dieser Zeit ist verloren gegangen.

Spannend sind vor allem die Tempel der alten Geisterführer. Diese sollen nicht nur Kulisse sein, sondern als Dungeons funktionieren. Dort werden Kenans Fähigkeiten geprüft, bevor Belohnungen ihr Abenteuer weiterbringen. Das klingt nach einem klareren Grund, abseits der Hauptgeschichte in Ruinen und alte Orte zu gehen.

Neben den Überresten der Vergangenheit trifft Kena auch auf Kulturen, die Kosmora später besiedelt haben. Sie haben eigene Probleme und eigene Geschichten. Wie genau diese Gruppen mit den alten Kulturen verbunden sind, hat Ember Lab noch nicht erklärt. Gerade das könnte die Erkundung der Insel interessanter machen, wenn das Spiel Hinweise nicht einfach nur in Zwischensequenzen erzählt.

Der neue Begleiter soll mehr als ein Reittier sein

Auf der weitläufigen Insel bekommt Kena Unterstützung von einem kristallinen Wesen, das an einen Wolf erinnert. Sie kann darauf reiten, doch der Begleiter soll auch im Kampf helfen und bei alchemistischen Rätseln wichtig sein.

Das ist ein deutlicher Unterschied zum ersten Spiel. Ein Reittier allein würde größere Wege angenehmer machen. Wenn es zusätzlich bei Kämpfen und Rätseln mitmischt, kann es aber auch verändern, wie man Gebiete erkundet und welche Aufgaben Kena unterwegs löst. Ob daraus viele eigene Möglichkeiten entstehen oder der Begleiter eher in festen Situationen eingesetzt wird, ist noch offen.

Die Verschiebung passt zum angekündigten Umfang

Ember Lab hat Kena: Scars of Kosmora im Februar 2026 angekündigt. Jetzt sagt das Studio klar, dass der geplante Umfang mehr Zeit braucht. Das ist keine Garantie dafür, dass am Ende alles perfekt zusammenpasst. Die bisher genannten Ideen zeigen aber, dass Ember Lab nicht einfach nur ein weiteres kurzes Abenteuer mit Kena plant.

Kena: Scars of Kosmora soll 2027 für PlayStation 5 sowie für PC über Steam und den Epic Games Store erscheinen, jeweils physisch und digital auf PS5. Wer die Angaben des Studios komplett nachlesen möchte, findet sie im Beitrag von Ember Lab im PlayStation Blog.

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