Ein neuer PS5-Werbespot nennt Sony Interactive Entertainment als Markeninhaber von Kena: Scars of Kosmora. Das fällt auf, weil Ember Lab bislang als Besitzer der Kena-Marke galt. Eine offizielle Erklärung zu einem möglichen Rechtewechsel gibt es aber noch nicht.
Im Spot steht während Szenen aus dem kommenden Spiel ein Hinweis am unteren Bildrand. Dort wird Kena: Scars of Kosmora als Marke von Sony Interactive Entertainment LLC bezeichnet. Sony ist bei dem Spiel ohnehin Publisher. Der Wortlaut geht jedoch über diese Rolle hinaus.
Der Hinweis ist deutlich, aber keine vollständige Antwort
Der Eintrag im Spot spricht dafür, dass Sony die Markenrechte an Kena: Scars of Kosmora hält. Das wäre ein wichtiger Unterschied zu einer normalen Publishing-Partnerschaft. Wer eine Marke besitzt, kann langfristig stärker bestimmen, wie sie genutzt wird.
Trotzdem beantwortet der Spot nicht jede Frage. Es gibt keine offizielle Mitteilung dazu, ob Sony die gesamte Kena-Marke übernommen hat. Auch über die Vereinbarung mit Ember Lab ist nichts bekannt. Der Copyright-Hinweis ist deshalb ein starkes Zeichen, aber kein Beleg für alle Details im Hintergrund.
Eine Studio-Übernahme ist nicht bestätigt
Einige Fans vermuten nun, dass Sony Ember Lab gekauft und zum eigenen Studio gemacht haben könnte. Dafür liefert der Spot aber keinen Nachweis. Sichtbar ist nur der Hinweis auf die Marke des neuen Spiels.
Das ist wichtig, weil Markenrechte und eine Studio-Übernahme nicht dasselbe sind. Sony könnte Rechte an Kena besitzen, während Ember Lab weiterhin eigenständig arbeitet. Umgekehrt wäre auch denkbar, dass es weitere Absprachen gibt, die bisher nicht öffentlich genannt wurden.
Für Scars of Kosmora bleibt erst einmal alles beim Alten
Für Spieler ändert der Markenhinweis kurzfristig wenig. Ember Lab entwickelt Kena: Scars of Kosmora weiterhin. Nach einer Verschiebung Anfang Oktober soll das Spiel 2027 für PS5 und PC erscheinen.
Spannend wird die Sache vor allem für die Zukunft der Reihe. Falls Sony die Rechte tatsächlich dauerhaft kontrolliert, wäre Kena enger an PlayStation gebunden als bisher. Ob das Folgen für weitere Spiele oder Plattformen hat, lässt sich aus dem Spot allein aber nicht ableiten.