Ein riesiger Hai springt aus dem Wasser und attackiert eine belebte Küstenstadt. Menschen fliegen durch die Luft, Gebäude und Palmen werden im Chaos zerstört.
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Maneater 2 macht einen Luxus-Wasserpark zum Jagdrevier

Von Alex 3 Min. Lesezeit

Maneater 2 erscheint 2027. Der Hai verwüstet diesmal einen Luxus-Wasserpark mit genetischen Experimenten.

Tripwire Interactive hat bei State of Play Maneater 2 angekündigt. Der Nachfolger zum Hai-Rollenspiel soll 2027 erscheinen und verlegt seine nächste große Verwüstungsrunde in einen exklusiven Wasser-Freizeitpark namens Neptuns Königreich.

Das ist mehr als nur ein neuer Ort für den nächsten Angriff. Der gezeigte Park wirkt wie eine Umgebung, in der die bekannten Ideen der Reihe besonders gut zusammenkommen können: durchs Wasser jagen, Gebiete erkunden, Beute fressen und den eigenen Hai durch Mutationen immer stärker machen. Im Trailer ist außerdem zu sehen, wie der Hai aus einem geschlossenen Vorschau-Event entkommen will.

Ein Luxuspark, der nicht lange luxuriös bleibt

Neptuns Königreich präsentiert sich zunächst als teurer Freizeitpark mit Meeresforschung und Naturschutz im Programm. Hinter dieser Fassade steckt laut Ankündigung aber ein Betreiber, der von diesen Themen vor allem steuerlich profitiert. Die Bioingenieure des Parks haben bereits fünf genetische Modifikationen entwickelt und überschreiten dabei offenbar regelmäßig ethische Grenzen.

Damit hat der Schauplatz eine klare Aufgabe: Er liefert nicht bloß Rutschen, Becken und Attraktionen als Kulisse. Die genetischen Experimente passen direkt zu den Evolutionsformen des Hais, die der Trailer andeutet. Ob die neuen Fähigkeiten eng mit diesen Experimenten verbunden sind, wird noch nicht erklärt. Sicher ist nur, dass Mutationen wieder eine wichtige Rolle spielen sollen.

Für Fans ist das spannend, weil ein abgegrenzter Freizeitpark viele unterschiedliche Bereiche auf engem Raum verbinden kann. Unterwasserzonen, Fahrgeschäfte und belebte Parkflächen sind im Material bereits zu sehen. Der Hai soll dort nicht heimlich unterwegs sein, sondern als ungebetener Gast schnell selbst zur Attraktion werden.

Fressen, erkunden, mutieren

Am Grundprinzip von Maneater 2 hält Tripwire Interactive fest. Spieler steuern erneut einen Hai, fressen Tiere und erkunden die Umgebung, um im Verlauf stärker zu werden. Als mögliche Beute nennt die Ankündigung Kugelfische, Riesenkrabben, Piranhas und Zackenbarsche.

Der Trailer zeigt zudem, dass sich nicht alles nur unter der Wasseroberfläche abspielt. Ein Snack am Stand Mojitodale und Fahrgeschäfte gehören ebenfalls zum Park. Genau diese Mischung passt zum bewusst überdrehten Ton der Reihe: Der Hai richtet Chaos an, während die Umgebung so gebaut wirkt, als könne sie dabei gleich mit kaputtgehen.

Noch offen bleibt, wie groß Neptuns Königreich am Ende wird und welche der neuen Evolutionsformen tatsächlich im Spiel landen. Auch zum genauen Veröffentlichungszeitraum 2027 gibt es bislang keine weiteren Angaben. Wer auf PS5 spielt, kann Maneater 2 bereits im PlayStation Store auf die Wunschliste setzen.

Der Erzähler ist wieder dabei

Auch die Stimme im Hintergrund kehrt zurück. Trip Westhaven, ein in Ungnade gefallener Reality-TV-Moderator, begleitet den Hai erneut durch die Handlung. Gesprochen wird die Figur wieder von Chris Parnell.

Das ist wichtig für den Stil des Nachfolgers. Maneater 2 setzt offenbar nicht auf eine ernste Geschichte über Meeresforschung, sondern auf absurde Action mit einem ziemlich fragwürdigen Park als Bühne. Der erste Trailer zeigt deshalb vor allem Zerstörung, neue Orte und den Start der Flucht. Wie viel der Park über seine Geheimnisse erzählt und wie weit die Mutationen gehen, muss Tripwire Interactive noch zeigen.

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