Metro 2039 soll auf drei Konsolen einen Performance-Modus mit 60 Bildern pro Sekunde und Raytracing bieten. 4A Games hat dieses Ziel für PS5, PS5 Pro und Xbox Series X zum Start bestätigt. Erscheinen soll der Shooter am 4. Februar 2027 außerdem für Xbox Series S und PC.
Das ist vor allem deshalb interessant, weil das erste gezeigte Konsolen-Gameplay von einer PS5 Pro stammt. Die neue Aussage macht klar, dass Besitzer einer normalen PS5 oder einer Xbox Series X ebenfalls einen Modus mit dieser Bildrate bekommen sollen.
Die Bestätigung gilt nicht für jede Plattform
Bei der Xbox Series S gibt es noch eine wichtige Lücke. Sie gehört zwar zu den angekündigten Plattformen, wird in der Bestätigung zum Performance-Modus aber nicht genannt. Welche Bildrate und welche Grafikoptionen dort geplant sind, ist deshalb noch offen.
Auch zu weiteren Grafikmodi hat das Studio bisher keine konkreten Angaben gemacht. Dasselbe gilt für die benötigte PC-Hardware. Diese Informationen will 4A Games in den Monaten vor der Veröffentlichung nachreichen.
Metro 2039 wurde laut Studio von Grund auf für Raytracing entwickelt. Dafür nutzt das Team seine eigene 4A-Engine zusammen mit aktueller Hardware. Ob der bestätigte Performance-Modus auf allen drei genannten Konsolen gleich aussieht, lässt sich aus der Ankündigung noch nicht ableiten. Fest steht bisher nur das gemeinsame Ziel von 60 Bildern pro Sekunde und Raytracing-Unterstützung.
Das neue Gameplay zeigt mehr als Technik
Im ersten Konsolenmaterial standen Kämpfe, Umgebungen und neue Spielmöglichkeiten im Mittelpunkt. Waffen lassen sich direkt während des Spiels anpassen, ohne dafür in ein Menü wechseln zu müssen. Ein Schweißbrenner kann außerdem bestimmte Stellen öffnen. Dadurch sollen weitere Wege für Erkundung und Kämpfe entstehen.
Metro 2039 bleibt ein handlungsgetriebener First-Person-Shooter. Im Zentrum steht erneut The Stranger, der sich auf eine Reise in das dunkle Herz Moskaus begibt. Was seine eigentliche Mission ist, verrät das Studio bisher nicht.
Für Konsolenspieler ist die technische Zusage trotzdem schon ziemlich konkret: PS5, PS5 Pro und Xbox Series X sollen zum Start nicht zwischen Raytracing und dem angekündigten 60-FPS-Modus wählen müssen. Spannend bleibt nun, welche Unterschiede es bei Bildqualität und Auflösung gibt und was 4A Games für die Xbox Series S plant.