Activision teilt den Start von Call of Duty: Modern Warfare 4 in mehrere Etappen. Wer eine digitale Version vorbestellt, erhält nicht nur früher Zugriff auf die Kampagne, sondern darf auch den überarbeiteten DMZ-Modus vor dem eigentlichen Veröffentlichungstermin betreten. Der reguläre Mehrspieler-Modus folgt dagegen erst zum globalen Start.
Damit bekommt der Vorabzugang diesmal eine größere Bedeutung. Es geht nicht allein darum, die Geschichte einige Tage früher abzuschließen. Spieler können auch die Hajin-Sperrzone erkunden, Beute sammeln und ihre Operationsbasis ausbauen, bevor Modern Warfare 4 vollständig erscheint.
Drei Termine für den Start
Den Anfang macht die Kampagne am 16. Oktober 2026. Vorbesteller erhalten an diesem Tag Zugriff auf die vollständige Einzelspieler-Geschichte. Sie behandelt einen globalen Konflikt auf der koreanischen Halbinsel und folgt zwei Handlungssträngen: einem jungen südkoreanischen Trupp sowie Captain Price. Zu den genannten Schauplätzen gehören außerdem New York, Paris und Mumbai.
Am 20. Oktober 2026 beginnt der Vorabzugang zu DMZ. Der Extraction-Modus steht damit drei Tage vor der allgemeinen Veröffentlichung zur Verfügung. Laut Activision umfasst dieser frühe Zugang bereits den vollständigen Modus und nicht nur einen zeitlich begrenzten Test.
Der weltweite Start folgt am 23. Oktober 2026. Dann wird auch der reguläre Mehrspieler-Modus freigeschaltet. Call of Duty: Modern Warfare 4 erscheint für PlayStation 5, Xbox Series X/S, Switch 2 und PC.
Der Vorabzugang ist nicht an die Vault Edition gebunden
Entscheidend ist die Art des Kaufs: Der frühe Zugriff gilt für sämtliche digital vorbestellten Editionen. Spieler müssen also nicht zur teureren Vault Edition greifen, um Kampagne und DMZ vor dem offiziellen Start spielen zu können. Auch die digitale Standardfassung schaltet beide Phasen frei.
Activision nennt auf der offiziellen Übersichtsseite zu DMZ weitere Informationen zum Modus und zur Operationsbasis.
Trotzdem entsteht durch den Zeitplan ein deutlicher Vorsprung. Wer am 20. Oktober beginnt, kann bereits Materialien sichern, erste Ränge aufsteigen und die eigene Basis entwickeln. Da die Waffenentwicklung mit dem regulären Mehrspieler-Modus verbunden ist, könnte sich dieser frühe Fortschritt auch über DMZ hinaus bemerkbar machen. Wie groß der praktische Vorteil ausfällt, geht aus den bisherigen Angaben allerdings nicht hervor.
Warum der frühe DMZ-Start besonders wichtig ist
DMZ kehrt nach einer längeren Pause mit einem deutlich erweiterten Aufbau zurück. Die erste Variante startete 2022 gemeinsam mit Modern Warfare 2. Ende 2023 wurde ihre Weiterentwicklung eingestellt. Für Modern Warfare 4 hat Infinity Ward den Modus grundlegend überarbeitet.
Zwischen den Einsätzen bewegen sich Spieler nun durch eine begehbare Operationsbasis. Dort können sie gesammelte Materialien an 3D-Druckern in Ausrüstung und Waffen verwandeln, Händler aufsuchen und Jagdaufträge prüfen. Diese richten sich entweder gegen andere Spieler oder gegen starke computergesteuerte Kommandanten.
In der Hajin-Sperrzone reagiert außerdem ein dynamisches Bedrohungssystem auf das Verhalten des Teams. Aggressives Vorgehen und abgeschlossene Aufträge erhöhen die Aufmerksamkeit der Gegner. Dazu kommen 70 eigene DMZ-Ränge, über die sich Belohnungen, Verbesserungen für die Basis und kosmetische Gegenstände freischalten lassen.
Gerade deshalb ist der zweite Vorabzugang mehr als eine kleine Zugabe. DMZ besitzt eine eigene Entwicklung, wirkt zugleich aber auf die gemeinsam genutzte Waffenentwicklung ein. Der gestaffelte Start gibt Vorbestellern somit mehrere Tage, um zwei große Teile des Spiels nacheinander zu beginnen, bevor am 23. Oktober alle drei Bereiche verfügbar sind.