Das zweite Update für die Beta von Call of Duty: Modern Warfare 4 soll am Montag erscheinen. Es bringt die Karte Lithium und den 3v3-Modus Gunfight, setzt aber vor allem die Arbeit an Balance und Sound fort. Genau das macht den Patch interessanter als einen bloßen Nachschub an Inhalten.
Infinity Ward hat die Ankündigung selbst in einem Beitrag auf X veröffentlicht. Konkrete Patch Notes stehen noch aus. Die Details fehlen. Bestätigt ist deshalb vor allem die Richtung: Waffen und Aufsätze werden angepasst, Audio soll weiter verbessert werden, Fehlerkorrekturen kommen hinzu.
Die Beta wird zur schnellen Rückmeldungsschleife
Schon das erste Update griff zwei auffällige Punkte auf. Schrittgeräusche wurden leiser gestellt, außerdem schwächte das Team zwei besonders starke Waffen ab. Nun folgt die nächste Runde, obwohl die erste Beta-Phase noch läuft. Das ist für die Einordnung wichtiger als jede einzelne Änderung. Infinity Ward reagiert nicht erst nach Ende des Tests, sondern verändert das Spiel zwischen den Beta-Abschnitten. Wer am ersten Wochenende gespielt hat, trifft Ende August also womöglich auf andere Prioritäten bei Waffen, Aufsätzen und Geräuschen.
Ob die Anpassungen tatsächlich für mehr Auswahl sorgen, lässt sich ohne genaue Werte noch nicht beurteilen. Der angekündigte Fokus ist aber klar: Nicht nur Basiswaffen, auch einzelne Aufsätze sollen überprüft werden. Damit nimmt das Studio einen Bereich in den Blick, der Partien stark prägen kann, selbst wenn die Waffe auf dem Papier unverändert bleibt.
Lithium und Gunfight erweitern den Test
Mit Lithium wächst die Kartenrotation auf fünf Schlachtfelder. Erst kurz zuvor kam Cachette hinzu; gleichzeitig wurde eine Abstimmung über die Karte eingeführt. Die Beta erhält damit in kurzer Zeit mehr Abwechslung, statt Spieler dauerhaft durch dieselben Schauplätze zu schicken.
Mit Gunfight kommt außerdem ein weiterer Modus in die Testphase. Das erweitert den Test über die Kartenrotation hinaus. Ob Lithium oder Gunfight langfristig überzeugen, bleibt offen. Für die Beta liefern beide aber zusätzliche Situationen, in denen Probleme sichtbar werden können.
Audio bleibt ein offener Punkt
Dass Schrittgeräusche schon einmal verändert wurden und erneut Audio-Optimierungen folgen sollen, zeigt: Mit einem einzelnen Regler ist das Thema offenbar nicht erledigt. Zu deutliche Geräusche können Begegnungen früh verraten. Sind sie dagegen zu zurückhaltend, fehlt wichtige Orientierung.
Welche Sounds sich diesmal ändern, hat Infinity Ward noch nicht erklärt. Erst die angekündigten Patch Notes sollen das aufschlüsseln.
Bis dahin wäre es zu früh, aus der Ankündigung eine fertige Lösung abzuleiten. Klar ist nur, dass Audio neben Waffenbalance und Fehlern weiter auf der Arbeitsliste steht.
Am zweiten Wochenende können alle mitmachen
Die erste Phase endet am Dienstag, 25. August, um 20 Uhr für Vorbesteller und Code-Inhaber. Am Freitag, 28. August, startet um 19 Uhr das zweite Beta-Wochenende. Dann ist die Beta für alle geöffnet, auch auf Switch 2.
Für dich ist das die sinnvollere Gelegenheit, wenn du bisher keinen Zugang hattest. Gleichzeitig testet Infinity Ward dann eine breitere Gruppe von Spielern und mehr Plattformen. Zusätzlich soll die neue Resurgence-Karte Zodiac für Call of Duty: Warzone erstmals zu sehen sein. Wer bereits Stufe 20 erreicht hat, kann weiter auf Stufe 30 leveln und weitere Belohnungen für die Vollversion freischalten. Am 1. September endet die Beta. Bis dahin wird sich vor allem zeigen müssen, ob die schnellen Änderungen aus den ersten Tagen ein stimmigeres Spielgefühl schaffen oder ob die nächsten Patch Notes weitere Baustellen offenlegen.