Das neue StarCraft soll kein Spiel werden, das dich mit Seasons und dauernden Aufgaben festhält. Director Dan Hay beschreibt den angekündigten Open-World-Shooter stattdessen als abgeschlossenes Einzelspieler-Spiel mit einer Geschichte, die wirklich endet.
Das ist die wichtigste Info für Fans der Reihe. Denn nach dem Wechsel vom Strategiespiel zum Shooter war schnell die Sorge da, Blizzard könnte vor allem auf einen dauerhaften Online-Modus setzen. Genau das ist laut Hay aber nicht der Plan.
Eine Geschichte mit festem Ende
Hay nennt die aktuelle Idee ein klassisches Spiel, das man kauft und durchspielt. Die Kampagne soll einen Anfang, eine Mitte und ein Ende haben. Season-Inhalte gehören nach dieser Aussage nicht zum Konzept.
Spieler erstellen einen eigenen Charakter, geben ihm einen Namen und erleben dessen Geschichte. Das klingt erst einmal nach einer großen Änderung für StarCraft. Bisher standen in der Reihe meist bekannte Figuren und Fraktionen stärker im Vordergrund.
Wichtig ist aber: Der Shooter soll keine endlose Geschichte erzählen, die nur mit neuen Updates weitergeht. Wer also keine Lust auf ständigen Grind hat, dürfte diese Richtung mögen. Ob es neben der Kampagne weitere Modi gibt, wurde bisher nicht erklärt.
Die offene Welt soll beim Weiterkommen helfen
Die Welt ist nicht nur als große Karte gedacht. Sie soll dir auch Möglichkeiten geben, wenn ein Auftrag gerade zu schwer ist.
Hay beschreibt es so: Du kannst eine schwierige Mission verlassen, andere Dinge erkunden und nach besserer Ausrüstung suchen. Danach kommst du zurück und versuchst es erneut. Auch Rüstung soll sich verbessern lassen.
Das ist spannend, weil der Shooter damit offenbar nicht nur aus einer festen Reihe von Missionen besteht. Erkundung und Vorbereitung könnten genauso wichtig werden wie Kämpfe. Hay betont außerdem, dass er das langsame Entdecken und unerwartete Begegnungen in offenen Welten mag.
Wie groß diese Freiheit am Ende wirklich ist, bleibt offen. Noch gibt es keine konkreten Szenen zu Aufgaben, Gebieten oder dem Kampfsystem.
70 Jahre nach StarCraft 2
Die Handlung setzt 70 Jahre nach StarCraft 2: Legacy of the Void ein. Das Team kann dadurch neue Figuren und Konflikte erzählen, ohne direkt an jeder alten Geschichte festzuhängen.
Terraner, Zerg und Protoss bleiben dabei Teil des Universums. Nach so einem langen Zeitraum könnten sich ihre Gruppen aber verändert oder aufgeteilt haben. Hay sagt auch, dass die dunkle Stimmung und das Space-Western-Gefühl von StarCraft erhalten bleiben sollen.
Bis Spieler das prüfen können, dauert es noch lange. Der Release ist für 2030 geplant. Plattformen hat Blizzard bisher nicht genannt. Klar ist immerhin: StarCraft kehrt als Shooter zurück, soll sich aber eher wie ein abgeschlossenes Abenteuer als wie ein Dauerprojekt anfühlen.