Eine grüne Nintendo Switch mit goldenen Triforce-Akzenten zeigt Link, der nach einer leuchtenden Fee greift.
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Nintendo plant die Switch 2 als Projekt für viele Jahre

Von Sven 3 Min. Lesezeit

Nintendo sieht die Switch 2 erst am Anfang. Das Ocarina-of-Time-Remake und der Zelda-Film zeigen, wie breit der Plan für die nächsten Jahre ist.

Nintendo betrachtet die bisherigen Erfolge der Switch 2 offenbar nicht als Ziel, sondern als Startpunkt. Devon Pritchard, Chief Operating Officer von Nintendo of America, hat in einem Interview erklärt, dass die Konsole noch am Anfang ihrer Laufzeit stehe. Für Fans ist das vor allem deshalb interessant, weil Nintendo damit weitere eigene Spiele und Projekte von Drittanbietern in Aussicht stellt, ohne schon konkrete neue Ankündigungen zu nennen.

Die Switch 2 soll laut den Angaben bereits mehr als 20 Millionen Mal verkauft worden sein. Nintendo will diesen Schwung nun offenbar nutzen, statt sich nur auf einen starken Konsolenstart zu verlassen.

Ocarina of Time soll den nächsten großen Moment bringen

Ein wichtiger Termin steht schon fest: Das Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time für Switch 2 soll am 5. November 2026 erscheinen. Damit setzt Nintendo auf eine seiner bekanntesten Reihen, um die nächsten Monate der Konsole zu prägen.

Pritchard sprach von bisherigen besonderen Spielen von Nintendo selbst und von anderen Studios. Welche Titel noch folgen, ließ sie offen. Genau das macht ihre Aussage aber deutlich: Nintendo plant die Switch 2 nicht nur rund um einen einzelnen großen Release. Die Konsole soll über Jahre neue Gründe zum Spielen bekommen.

Für Zelda-Fans ist das Remake besonders spannend, weil es ein klarer Hinweis auf Nintendos Umgang mit seiner Geschichte ist. Statt alte Spiele nur verfügbar zu halten, werden bekannte Marken offenbar weiter für die neue Hardware vorbereitet.

Nintendo denkt auch über die Konsole hinaus

Zur Strategie gehören nicht nur Spiele. Pritchard betonte ebenfalls die Zusammenarbeit mit Sony Pictures und den Ausbau von Nintendo-Marken im Kino. Nach dem Erfolg von Der Super Mario Galaxy Film, der weltweit mehr als eine Milliarde US-Dollar eingespielt haben soll, folgt Ende April 2027 eine Live-Action-Verfilmung von The Legend of Zelda.

Nintendo möchte damit nach eigener Aussage nicht bloß bestehende Spieler erreichen. Filme und andere Partnerschaften sollen neue Menschen an die Figuren und Welten heranführen. Das kann auch für die Spiele wichtig sein: Wer Link zuerst im Kino kennenlernt, könnte später bei einem Zelda-Spiel landen.

Das ist keine Ankündigung weiterer konkreter Spiele. Es zeigt aber, wie Nintendo seine Marken inzwischen breiter nutzt. Die Konsole bleibt dabei der Mittelpunkt, während Filme zusätzliche Aufmerksamkeit schaffen sollen.

Der Anspruch bleibt einfach, aber nicht klein

Pritchard beschreibt Nintendos Maßstab ziemlich direkt: Am Ende müsse ein Erlebnis Spaß machen. Das klingt simpel, ist aber bei einer Konsole mit vielen erwarteten Spielen ein klarer Anspruch. Nintendo will offenbar nicht jede Entwicklung im Gaming-Markt mitmachen, sondern seine eigenen Reihen und neue Projekte danach beurteilen.

Wie gut dieser Plan aufgeht, hängt von den kommenden Spielen ab. Mit dem Ocarina-of-Time-Remake gibt es bereits einen festen nächsten Schritt. Alles Weitere bleibt offen, doch Nintendo macht klar, dass die Switch 2 nach dem erfolgreichen Start noch lange nicht fertig erzählt ist. Das vollständige Interview ist bei Variety nachzulesen.

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