Hello Games hat das kostenlose Update Cosmos für No Man’s Sky veröffentlicht. Im Mittelpunkt stehen erstmals eigene Raumstationen und Allianzen. Damit bekommen Spieler nicht nur neue Bauplätze, sondern auch mehr Möglichkeiten, sich im Weltraum einen festen Treffpunkt zu schaffen.
Wer sich bei den lokalen Behörden bewährt, kann eine Raumstation übernehmen. Als Stationsleiter lässt sich die Station mit weiteren Räumen ausbauen und außen gestalten. Die Dekoration soll dabei nicht nur hübsch aussehen: Hello Games beschreibt, dass Spieler Besucher mit einer einladenden Flugroute begrüßen oder mit auffälliger Gestaltung beeindrucken können.
Eigene Stationen werden zu Treffpunkten
Die neue Funktion passt gut zu einem Spiel, in dem man oft lange unterwegs ist. Bisher waren Basen vor allem Orte auf Planeten. Mit Cosmos können Reisende nun auch auf seltenen Asteroiden landen und dort Sternenbasen errichten. Zusätzlich sind frei schwebende, modulare Gebäude direkt im Weltraum möglich.
Dadurch können ganz unterschiedliche Orte entstehen. Eine Basis kann als Zwischenstopp für Raumschiffe dienen, ein Restaurant im Orbit sein oder ein Außenposten mit eher wehrhaftem Aussehen. Auch gekaufte und ausgebaute Raumstationen lassen sich als persönlicher Treffpunkt für Freunde nutzen.
Spannend ist daran weniger ein einzelnes neues Bauteil als der Ortswechsel: Der Weltraum selbst wird stärker zum Platz, an dem Spieler bleiben, bauen und sich verabreden können.
Allianzen kämpfen um Gebiete
Cosmos führt außerdem galaktische Allianzen ein. Spieler dürfen einer bestehenden Gruppe beitreten, gemeinsam erkunden und um möglichst große Gebiete konkurrieren. Wer eine Station leitet, kann sogar eine eigene Allianz mit Namen und Banner gründen.
Das gibt den Stationen eine zusätzliche Aufgabe. Sie sind nicht bloß Dekoration, sondern können offenbar auch ein klar erkennbarer Mittelpunkt einer Gruppe werden. Wie stark der Wettbewerb um Territorien im Alltag ausfällt, wird sich erst zeigen. Bestätigt ist aber, dass Erkundung nun enger mit dem Zusammenschluss anderer Reisender verbunden ist.
Wracks, Außenposten und die Jubiläums-Expedition
Neben Bau und Allianzen erweitert das Update die Systeme um neue Orte, Missionen und Erkundungswege. In Weltraumwracks können Spieler Material bergen, etwa mit einer Gravitationskanone. Ein Scan soll helfen, besonders wertvolle Funde aufzuspüren. Die Beute lässt sich anschließend zu Weltraum-Außenposten bringen, wo Handel, Informationen, Karten und neue Aufträge warten.
Manche dieser Außenposten sind allerdings von biologischen Gefahren überrannt und müssen zuerst zurückerobert werden. Zudem sollen die Systeme durch die Überarbeitung lebendiger wirken.
Teil des Updates ist auch eine neue Jubiläums-Expedition. Sie blickt auf zehn Jahre No Man’s Sky zurück, greift Inhalte aus mehr als 40 früheren Updates auf und verbindet jeden Meilenstein laut Hello Games mit einem bestimmten früheren Update sowie Einblicken in dessen Entstehung.
Weitere Angaben zu Cosmos stehen auf der offiziellen Update-Seite von No Man’s Sky.