Link schleicht nachts in dunkler Rüstung über ein Dach, seine Augen leuchten rot.
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Ocarina of Time: Das Remake soll bekannte Wege verändern

Von Sven 3 Min. Lesezeit

Das Ocarina-of-Time-Remake soll bekannte Wege verändern. Neue Aufgaben, härtere Minispiele und ein angepasster Waldtempel könnten Fans wieder genauer hinschauen lassen.

Das Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time soll nicht nur schöner aussehen und bequemer zu spielen sein. Laut einem Bericht aus einer zweistündigen Vorab-Session verändert Nintendo auch Aufgaben, Minispiele und mindestens einen Dungeon. Gerade für Spieler, die das Original gut kennen, könnte das wichtiger sein als eine neue Grafik.

Der Release für Switch 2 ist weiterhin für den 5. November 2026 angekündigt. Bestätigt sind außerdem ein Monstersaal mit Informationen zu besiegten Kreaturen sowie Bosskämpfe, die erneut gespielt werden können.

Bekannte Wege sollen nicht komplett gleich bleiben

Die spannendste gemeldete Änderung betrifft den Waldtempel. Sein Aufbau soll angepasst worden sein. Das klingt erst einmal klein, ist bei einem Zelda-Dungeon aber ziemlich wichtig: Wer Schalter, Wege und Rätsel auswendig kennt, kann sich normalerweise schnell durchspielen. Mit einem veränderten Layout muss man wieder genauer hinschauen und überlegen, welcher Weg gerade weiterführt.

Das passt gut zu einem Remake, das nicht einfach nur das alte Spiel in höherer Auflösung zeigen will. Der Waldtempel bleibt offenbar derselbe Ort mit seinen Labyrinthen und Rätseln. Seine Lösungen sollen sich aber nicht mehr vollständig aus Erinnerungen ergeben.

Auch bei einem bekannten Zielschießen wurde laut der Vorab-Session das Zeitlimit verkürzt. Ob weitere Minispiele ähnliche Änderungen bekommen, ist noch nicht bestätigt. Der Fund zeigt aber, dass Nintendo Herausforderungen offenbar neu abstimmt, statt sie nur zu übernehmen.

Kleine neue Aufgaben machen Hyrule interessanter

Berichtet wird außerdem von einer neuen Aufgabe in Hyrule-Stadt. Beim ersten Besuch eines Trankladens soll ein Insekt die Waren bedrohen. Link erhält eine leere Flasche, um das Tier einzufangen. Bei Erfolg darf er die Flasche behalten und bekommt einen Heiltrank dazu.

Das ist keine riesige neue Geschichte. Trotzdem ist diese Art von Aufgabe für ein bekanntes Hyrule spannend. Sie gibt einem vertrauten Ort einen zusätzlichen Grund, ihn nicht einfach nur zu durchqueren. Gleichzeitig ist eine Flasche als Belohnung im Spiel praktisch genug, damit die Aufgabe nicht wie reine Dekoration wirkt.

Die Informationen stammen aus einer Vorab-Session des Zelda-Creators Zeltik. Wie viele weitere Nebenquests oder veränderte Abschnitte es gibt, wurde noch nicht genannt.

Der Monstersaal ergänzt die Kämpfe

Offiziell vorgestellt wurde bereits der Monstersaal. Dort lassen sich Statuen von Kreaturen aufstellen, die Link schon besiegt hat. Zu ihnen gibt es zusätzliche Hintergrundinformationen. Für Spieler, die Hyrules Gegner und Geschichte genauer kennenlernen wollen, ist das eine sinnvolle Ergänzung außerhalb der eigentlichen Dungeons.

Dazu kommen Boss-Rematches. Damit können Kämpfe später erneut angegangen werden, statt nur beim ersten Durchspielen wichtig zu sein. Zusammen mit den berichteten Dungeon- und Minispieländerungen entsteht so ein Remake, das bekannte Inhalte nicht einfach unangetastet lässt. Wie weit Nintendo dabei noch geht, zeigt sich erst zum Start im November 2026.

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