Ein Krieger mit schmutzigem Gesicht und leuchtendem verziertem Armschutz bündelt Energie in einem dunklen nebligen Wald.
News

Onimusha: Tests loben Kämpfe, streiten über den Rest

Von Sven 2 Min. Lesezeit

Die ersten Tests sind klar: Onimusha punktet mit seinen Schwertkämpfen. Bei Kamera, Nebenaufgaben und dem Umfang sind sich die Testenden weniger einig.

Die ersten internationalen Tests zu Onimusha: Way of the Sword zeichnen ein ziemlich klares Bild: Capcoms Samurai-Action soll vor allem dann stark sein, wenn Miyamoto Musashi mit dem Schwert gegen die Genma kämpft. Bei allem, was zwischen diesen Duellen liegt, gehen die Meinungen aber deutlich weiter auseinander.

Das Spiel erscheint am 4. September 2026 für PS5, Xbox Series X/S, Switch 2 und PC. Auf PS5 steht es derzeit nach 60 berücksichtigten Tests bei einem Metascore von 86 Punkten. Dieser Wert kann sich noch verändern, wenn weitere Rezensionen hinzukommen.

Die Kämpfe sind der klare Grund für die guten Wertungen

Mehrere Tests heben das Kampfsystem als wichtigste Stärke hervor. Musashi kämpft mit dem Schwert, pariert Angriffe und kann mit den Issen-Kontern besonders präzise reagieren. Die Zeitfenster dafür sollen großzügig genug sein, damit man die Technik lernen kann. Gleichzeitig bleiben die Kämpfe offenbar fordernd.

Auch die Bossgegner werden oft genannt. Die Genma-Anführer sollen nicht nur groß aussehen, sondern durch verschiedene Phasen und eigene Ideen im Gedächtnis bleiben. Gerade hier scheint das Spiel seine beste Seite zu zeigen: Wer gegnerische Angriffe lesen lernt und im richtigen Moment kontert, bekommt laut den bisherigen Stimmen starke Duelle.

Dazu kommen Lob für die kompakte Spielwelt, das düstere Kyoto und die Atmosphäre, die sich an klassischen Samurai-Filmen orientiert. Die PS5-Version soll außerdem sauber laufen. Das ist wichtig, weil schnelle Konter und Paraden nur dann wirklich Spaß machen, wenn das Spiel zuverlässig reagiert.

Der Umfang sorgt für unterschiedliche Meinungen

Nicht alle Testenden finden, dass der Rest des Spiels mit seinen Kämpfen mithält. Einige bemängeln einen langsamen Anfang, weil wichtige Mechaniken erst später freigeschaltet werden. Außerdem werden Nebenaktivitäten und wiederholte Missionsziele als eher schwächer beschrieben.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Kamera. In engen Räumen oder direkt an Wänden soll sie manchmal die Übersicht verlieren. Das kann gerade bei mehreren Gegnern nerven. Spätere Bosse haben laut einzelnen Tests zudem sehr viele Trefferpunkte und mehrere Phasen, wodurch sich Kämpfe ziehen können.

Die Bewertungen reichen deshalb von sehr hohen Wertungen bis zu deutlich vorsichtigeren Urteilen. Die gemeinsame Aussage bleibt trotzdem: Das Schwertkampfsystem trägt Onimusha: Way of the Sword. Ob die Nebeninhalte und der längere Aufbau stören, dürfte vor allem davon abhängen, wie viel Zeit du zwischen den großen Duellen mit optionalen Aufgaben verbringen möchtest.

Wer vor dem Release selbst prüfen will, ob sich das Kampftempo gut anfühlt, kann die spielbare Demo nutzen. Sie hat erst vor wenigen Tagen zusätzliche Inhalte erhalten.

Weiter im Gespräch

Drei Stimmen. Ein gemeinsamer Spielstand.

REDEN WIR
ÜBER GAMES.

News mit Kontext, Tests mit Haltung und Geschichten aus ganz unterschiedlichen Spielwelten.

Alle Artikel