Ein entschlossener Krieger mit einem verzierten Schwert mit blau leuchtendem Griff und eine weitere Figur vor dunkler roter Kulisse.
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Onimusha: Welche Konsolenversion läuft am besten?

Von Alex 3 Min. Lesezeit

Auf PS5 und Xbox Series X läuft Onimusha laut Technikprüfung stabil. Die Switch-2-Version braucht dagegen klare Kompromisse bei Auflösung und Bildrate.

Onimusha: Way of the Sword ist jetzt für PC, PS5, Xbox Series X/S und Switch 2 erhältlich. Bei den Konsolenfassungen zeigt die Technikprüfung vor allem eins: Auf PS5 und Xbox Series X kann man ziemlich klar wählen, ob einem schärfere Bilder oder möglichst flüssige Kämpfe wichtiger sind. Auf Switch 2 braucht man dagegen mehr Kompromissbereitschaft.

PS5 und Xbox Series X bieten einen Qualitätsmodus und einen Performance-Modus. Der Qualitätsmodus zielt auf ein sehr scharfes Bild nahe nativer 4K-Auflösung. Im Performance-Modus passt das Spiel die Auflösung an, damit 60 Bilder pro Sekunde erreicht werden. Die Auflösung kann dabei zwischen 1.440p und 4K liegen, bevor das Bild auf 4K hochskaliert wird.

Laut der Analyse halten beide Konsolen ihre vorgesehenen Bildraten über weite Teile des Spiels stabil. Für ein Actionspiel mit schnellen Schwertkämpfen ist das wichtiger als eine Zahl im Technikmenü: Wenn die Kamera und die Angriffe ruhig laufen, lassen sich Gegner besser lesen.

Die PS5 Pro hat den klarsten Technikvorteil

Wer auf PS5 Pro spielt, bekommt die stärkste Konsolenversion. Im Qualitätsmodus läuft das Spiel in nativer 4K-Auflösung. Der Performance-Modus nutzt eine Auflösung zwischen 1.296p und 4K und skaliert mit PSSR auf 4K hoch.

Der größte Unterschied betrifft Raytracing. Auf der normalen PS5 und Xbox Series X kostet die zusätzliche Beleuchtung merklich Bildrate. Die PS5 Pro kann Raytracing dagegen mit 60 Bildern pro Sekunde darstellen. Das ist ein echter Pluspunkt für Leute, die keine Wahl zwischen schöneren Licht- und Schatteneffekten und flüssigeren Kämpfen treffen wollen.

Trotzdem heißt das nicht, dass PS5 und Xbox Series X schlecht aussehen. Beide liefern laut Analyse ein überzeugendes Bild auf 4K-Niveau und laufen stabil. Die Pro-Version ist also die beste technische Fassung, aber keine Voraussetzung, damit das Spiel auf den anderen großen Konsolen gut funktioniert.

Auf Switch 2 ist ein festes Limit sinnvoll

Die Switch-2-Version läuft im Docked-Modus mit dynamischen 1080p, im Handheld-Modus mit 900p. Je nach Szene kann die Auflösung aber auf 720p oder sogar darunter sinken. Durch die Bildrekonstruktion bleibt das Bild zwar meist ordentlich, wirkt aber weicher als auf PS5 und Xbox Series X. Vor allem Haare sehen unruhiger und pixeliger aus.

Wichtiger ist die Bildrate: Mit einer Begrenzung auf 30 FPS läuft Onimusha: Way of the Sword stabil. Ohne Limit kann die Bildrate zwischen 30 und 60 FPS springen. Gerade im Handheld-Modus dürfte das spürbar sein, weil sich Kämpfe dann nicht immer gleich flüssig anfühlen.

Wenn du auf Switch 2 spielst, wirkt das 30-FPS-Limit deshalb wie die sinnvollere Einstellung. Die Fassung kann in manchen Szenen überraschend nah an die stärkeren Konsolen herankommen, aber sie erreicht deren Bildqualität und gleichmäßige Leistung nicht dauerhaft.

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