Protagonist aus Persona 3 Reload mit dunklen Haaren und ernstem Blick in einem grün beleuchteten Raum. Er trägt eine Schuluniform und hält eine Waffe über der Schulter.
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Persona 1 und 2: Atlus spricht erneut über mögliche Remakes

Von Ramona 3 Min. Lesezeit

Persona 1 und 2 sind noch nicht angekündigt. Producer Kazuhisa Wada erklärt aber erneut, warum Atlus die frühen Teile irgendwann neu auflegen könnte.

Kazuhisa Wada spricht erneut darüber, dass Atlus die ersten beiden Persona-Spiele irgendwann neu auflegen könnte. Bestätigt ist damit noch nichts. Seine Aussage zeigt aber ziemlich klar, dass Persona 1 und Persona 2 im Studio nicht einfach als erledigte, alte Teile behandelt werden.

Wada beschreibt Remakes vor allem als kulturelle Bewahrung. Dahinter steckt ein sinnvoller Gedanke: Eine Reihe wächst nicht nur mit ihrem neuesten Teil weiter. Auch ältere Spiele bleiben wichtig, wenn sie die Grundlage für Figuren, Themen und Systeme gelegt haben, die Fans heute mit Persona verbinden.

Die frühen Persona-Teile stehen offenbar auf der Liste

Nach Wadas Angaben wurden Persona 3 Reload und ein Remake von Persona 4 von Anfang an gemeinsam geplant. Persona 4 sei zunächst zurückgestellt worden, aber nie aus dem Blick geraten. Das passt zu seiner jetzigen Aussage über Teil eins und zwei: Aus derselben Perspektive werde man sich diesen Spielen wahrscheinlich irgendwann widmen.

Das Wort „wahrscheinlich“ ist hier entscheidend. Es gibt keine Ankündigung, keinen Zeitraum und keine Angaben dazu, wie solche Neuauflagen aussehen könnten. Auch offen ist, ob Atlus beide Spiele einzeln bearbeitet oder ein gemeinsames Projekt plant.

Trotzdem ist die Aussage mehr als eine vage Antwort ohne Inhalt. Wada hatte bereits vor rund einem Monat angedeutet, dass Persona 1 und 2 gemacht werden müssten. Jetzt erklärt er auch, warum er das Thema wichtig findet. Für Fans der älteren Teile ist das ein Zeichen, dass Atlus ihre Geschichte offenbar weiter mitdenkt.

Remakes sollen mehr als nur alte Spiele zurückbringen

Persona 3 Reload steht bereits für den Ansatz, einen älteren Serienteil neu aufzubereiten. Persona 4 Revival soll diesen Weg fortsetzen und laut den vorliegenden Angaben nicht bei einer klassischen Neuauflage bleiben. Neue Story-Inhalte gehören zum Projekt dazu. Der Release ist für den 18. Februar 2027 angesetzt.

Persona 4 Revival erzählt von einem Oberschüler, der nach Inaba zieht. Dort gerät sein neuer Alltag schnell in eine übernatürliche Geschichte. Gleichzeitig bleibt das Leben außerhalb der Kämpfe wichtig: Unterricht, Schulclubs, Minijobs und Beziehungen zu Mitschülern bestimmen, wie die Spielfigur ihre Tage verbringt.

Gerade deshalb wäre ein möglicher Umgang mit Persona 1 und 2 spannend. Die Aussage zur kulturellen Bewahrung bedeutet nicht automatisch, dass Atlus alles unverändert lassen möchte. Persona 4 Revival zeigt eher, dass das Studio ältere Spiele offenbar für eine neue Zeit erweitern will. Welche Inhalte bei den ersten beiden Teilen dazugehören würden, lässt sich aus Wadas Worten aber nicht ableiten.

Persona wächst in zwei Richtungen weiter

Neben den möglichen Rückkehrern arbeitet Atlus auch an Persona 6. Das Spiel wurde im Juni beim Xbox Showcase angekündigt und soll eine neue Handlung mit neuen Figuren erzählen. Bekannte Elemente der Reihe bleiben dabei erhalten: Beziehungen stärken Fähigkeiten, und die Gruppe kämpft mit ihren Personas gegen dunkle Mächte.

Damit verfolgt Atlus gerade zwei Wege gleichzeitig. Persona 6 soll die Reihe nach vorn bringen, während Remakes frühere Teile wieder besser erreichbar machen könnten. Für neue Fans wäre das besonders praktisch: Wer Persona erst mit neueren Spielen kennenlernt, könnte irgendwann auch die Anfänge der Reihe entdecken, ohne auf eine offizielle Neuauflage von Teil eins und zwei weiter als auf eine Möglichkeit warten zu können.

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