Yu Narukami greift mit einem Schwert ein dunkles maskiertes Wesen in einem stilisierten Kampf mit gelben Action-Grafiken an.
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Persona 4 Revival setzt auf neue Szenen für Rückkehrer

Von Sven 2 Min. Lesezeit

Persona 4 Revival bekommt neue Story-Szenen für Rückkehrer. Auch Dungeons und Inaba sollen deutlich stärker verändert werden.

Persona 4 Revival soll nicht nur das bekannte Spiel technisch und optisch erneuern. General Producer Kazuhisa Wada hat bestätigt, dass das Remake neue Story-Inhalte erhält, die vor allem für Leute gedacht sind, die das Mordrätsel aus dem Original schon kennen.

Das ist für ein Remake ziemlich wichtig: Wer Persona 4 bereits gespielt hat, soll nicht einfach dieselbe Reise mit besserer Grafik wiederholen. Stattdessen will das Team mehr über die Figuren und ihre Vergangenheit erzählen. Dabei greifen die Entwickler auch Ideen aus Persona 4 Arena, Persona 4: Dancing All Night und der offiziellen Anime-Adaption auf.

Neue Szenen sollen die Figuren besser erklären

Im Mittelpunkt stehen offenbar besonders die Momente, in denen die Charaktere mit ihren eigenen Shadows konfrontiert werden. Diese Szenen gehören zu den wichtigsten Teilen von Persona 4, weil sie zeigen, womit jede Figur kämpft. Für Revival wurden sie komplett überarbeitet.

Wada beschäftigte sich dafür laut Interview intensiv mit der psychologischen Seite der Charaktere. Die neuen Inhalte sollen also nicht bloß zusätzliche Gespräche sein, sondern tiefer auf ihre Persönlichkeiten eingehen. Für Fans könnte genau das der interessanteste Grund sein, noch einmal nach Inaba zurückzukehren.

Auch die Anime-Adaption beeinflusst das Remake. Sie dient dem Team vor allem als Vorlage, um Animationen weiterzuentwickeln. Wie groß diese Änderungen im fertigen Spiel ausfallen, ist noch offen. Klar ist aber: Revival nimmt nicht nur das Original als Grundlage.

Dungeons und Inaba bekommen mehr Leben

Ein weiterer großer Umbau betrifft die Dungeons. Die Bereiche des Originals galten oft als ähnlich aufgebaut. In Persona 4 Revival soll jeder Dungeon deutlicher zur jeweiligen Figur passen. Je weiter Spieler in Richtung ihres Zentrums kommen, desto stärker sollen Details Persönlichkeit und innere Konflikte des Charakters zeigen.

Das Team will außerdem neue Komfortfunktionen für Erkundung und Kämpfe einbauen. Welche Funktionen das genau sind, wurde bisher nicht genannt. Trotzdem zeigt die Richtung: Die Dungeons sollen nicht nur abwechslungsreicher aussehen, sondern sich auch angenehmer spielen.

Inaba selbst erhält ebenfalls mehr Aufmerksamkeit. Die Einkaufsstraße wurde für das Remake detailliert nachgebaut. Kleine Dinge wie Vorhänge sollen abhängig von Wetter und Tageszeit reagieren. Solche Details verändern zwar nicht direkt den Kampf, können aber viel dafür tun, dass die Stadt weniger wie eine Kulisse und mehr wie ein echter Ort wirkt.

Wada erklärte zudem, dass das Team alte Elemente dann verändert, wenn sie verwirrend sind oder Probleme verursachen. Kleine Eigenheiten dürfen also bleiben, doch unklare oder störende Stellen sollen überarbeitet werden. Persona 4 Revival versucht damit offenbar, Erinnerungen an das Original zu bewahren, ohne dessen Schwächen einfach mitzunehmen.

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