Yu Narukami und drei weitere Figuren stehen und sitzen bei Sonnenuntergang auf einem Dach. Im Hintergrund sind ein Zaun und Klimaanlagen zu sehen.
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Persona 4 Revival: Trailer zeigt neue Dungeons und düstere Story

Von Sven 3 Min. Lesezeit

Der neue Trailer zeigt die düstere Seite von Persona 4 Revival. Gleichzeitig wird klarer, wie Atlus Dungeons und Kämpfe für das Remake umbaut.

Atlus hat einen neuen „Shadow“-Trailer zu Persona 4 Revival veröffentlicht. Das Video stellt nicht nur die düstere Seite der Geschichte vor, sondern zeigt auch, wie stark das Remake beim Erkunden und in Kämpfen verändert wird.

Der wichtigste Punkt für Fans des Originals: Die Handlung bleibt an Inaba, den Mordfällen und dem Midnight Channel orientiert. Gleichzeitig soll sich das Spiel deutlich weniger wie ein Rollenspiel aus der PS2-Zeit anfühlen. Persona 4 Revival erscheint am 18. Februar 2027 für PS5, Xbox Series X/S und PC. Die Switch-2-Version folgt am 20. Mai 2027. Im Xbox Game Pass ist das Spiel vom ersten Tag an enthalten.

Die Geschichte bleibt unheimlich

Der Trailer rückt die Teile in den Vordergrund, die Persona 4 von vielen anderen Schul-Rollenspielen abheben. In Inaba tauchen an regnerischen Tagen Leichen an Fernsehantennen auf, während sich das Gerücht um den Midnight Channel verbreitet. Wer bei Regen um Mitternacht in einen ausgeschalteten Fernseher sieht, soll dort ein zukünftiges Opfer oder die große Liebe erkennen.

Die Hauptfigur und ihre Freunde finden schließlich heraus, dass sie durch Bildschirme in eine andere Welt gelangen können. Dort warten Dungeons, Monster und die Shadow-Versionen der Gruppenmitglieder. Diese Figuren stehen für Seiten ihrer Persönlichkeit, die sie lieber verstecken würden.

Dass der neue Trailer genau diesen Teil betont, passt gut zum Spiel. Die freundliche Kleinstadt und der ernste Kriminalfall gehören hier zusammen. Für neue Spieler dürfte dadurch schnell klar sein, dass hinter dem bunten Schulalltag eine deutlich düsterere Geschichte steckt.

Neue Technik soll die Dungeons besser machen

Beim Inhalt hält sich Persona 4 Revival laut den Angaben an das ursprüngliche PS2-Spiel und übernimmt auch die Erweiterungen aus Persona 4 Golden. Die großen Änderungen betreffen daher vor allem die Art, wie man sich durch Inaba und die Fernsehwelt bewegt.

Atlus modelliert beide Bereiche visuell neu. Besonders wichtig ist die Kamera: Statt der früheren festen Perspektiven gibt es eine frei drehbare 360-Grad-Ansicht aus der dritten Person. Das klingt zunächst nach einer kleinen Änderung, kann aber beim Erkunden viel ausmachen. In einem Spiel, das zwischen Stadtalltag, Gesprächen und Dungeon-Touren wechselt, soll man Orte dadurch leichter überblicken können.

Auch das rundenbasierte Kampfsystem wird angepasst. Komfort-Funktionen aus Persona 5 Royal und Persona 3 Reload kommen dazu, außerdem neue All-out-Attacken und überarbeitete Menüs. Neu ist zudem eine Mechanik für negative Zustände: Effekte wie Gift oder Verwirrung lassen sich gezielt auf ganze Gegnerwellen übertragen.

Das deutet darauf hin, dass Atlus nicht nur die Grafik erneuern will. Gerade Kämpfe gegen viele Gegner könnten schneller laufen, ohne dass das klassische rundenbasierte System verschwindet. Ob die neuen Funktionen das Balancing verändern, zeigt der Trailer noch nicht. Klar ist aber: Das Remake will die bekannte Geschichte bewahren und die Stellen verbessern, an denen sich das Original heute älter anfühlen könnte.

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