Figur im Trenchcoat und taktischer Ausrüstung mit einer Waffe vor einer dunklen Stadtkulisse in Physint.
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Physint geht zu Microsoft: Was für PlayStation-Fans offen bleibt

Von Alex 2 Min. Lesezeit

Physint wird laut Hideo Kojima weiterentwickelt, nun mit Microsoft als Partner. Für PlayStation-Fans ist vor allem offen, auf welchen Plattformen das Spiel später erscheint.

Hideo Kojimas Stealth-Projekt Physint soll weiterentwickelt werden, künftig jedoch mit Microsoft als Partner statt mit Sony. Für Fans ist das vor allem deshalb wichtig, weil sich damit die bisher erwartete Bindung an PlayStation verändern könnte. Bestätigt ist eine Fortsetzung der Arbeit am Spiel. Welche Plattformen am Ende bedient werden, wurde aber noch nicht genannt.

Kojima bezeichnet Physint als Action-Spionage-Titel und versichert, dass das Projekt für sein Studio sehr wichtig sei. Die Entwicklung werde fortgesetzt. Geduld brauchen Fans trotzdem: Kojima hatte bereits erklärt, dass das Spiel noch mehrere Jahre benötigen werde.

Xbox-Partnerschaft heißt noch nicht automatisch Multiplattform

Microsoft arbeitet bereits bei Kojimas Horrorspiel OD mit dem Studio zusammen. Laut den vorliegenden Angaben wurde diese Zusammenarbeit nun ausgeweitet, weil beide Seiten eine gemeinsame Vorstellung für die Zukunft teilen.

Das bedeutet aber nicht automatisch, dass Physint gleichzeitig für Xbox, PC und PlayStation erscheint. Genau das wird derzeit zwar vermutet, bestätigt ist es nicht. Ebenso offen bleibt, ob Sony überhaupt noch in irgendeiner Form beteiligt ist. Wer Physint später spielen möchte, sollte deshalb vor allem auf offizielle Angaben zu Plattformen und möglicher Exklusivität warten.

Für das Projekt selbst ist die Nachricht zunächst positiv: Es wurde offenbar nicht eingestellt. Gerade bei einem Spiel, dessen Entwicklung noch lange dauern soll, ist das die wichtigste Information. Alles Weitere, von der konkreten Hardware bis zu einem Termin, bleibt offen.

Selbst Shuhei Yoshida reagiert überrascht

Auch Shuhei Yoshida hat auf die Trennung von Sony und Physint reagiert. Der langjährige frühere PlayStation-Manager schrieb auf X, die Nachricht sei für ihn eine Überraschung gewesen. In einer weiteren Antwort fasste er seine Reaktion schlicht mit „Überrascht“ zusammen.

Das macht Sonys Entscheidung nicht automatisch unverständlich, denn Gründe für den Ausstieg wurden nicht genannt. Es zeigt aber, wie plötzlich der Wechsel nach außen wirkt. Yoshida war über Jahrzehnte bei Sony tätig und hatte unter anderem lange die PlayStation-Studios geleitet.

Physint bleibt damit ein Projekt mit vielen Fragezeichen, aber nicht ohne Zukunft. Kojimas Zusage zur weiteren Entwicklung ist klar. Bis zu konkreten Spielszenen, Plattformen oder einem Veröffentlichungstermin dürfte es jedoch noch eine lange Zeit dauern.

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