Figur im Trenchcoat und taktischer Ausrüstung mit Waffe vor einer dunklen Stadtkulisse in Physint.
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Physint: Warum die 400 Millionen wohl nicht von Xbox kommen

Von Alex 2 Min. Lesezeit

Die 400 Millionen US-Dollar für Physint sind wohl nicht der Xbox-Preis. Mehrere Berichte sprechen von verschiedenen Budgets und Vertragsständen.

Für Physint kursieren weiter hohe Budgetzahlen, aber die oft genannte Marke von 400 Millionen US-Dollar soll laut mehreren Insidern nicht der Betrag sein, den Xbox für den Deal mit Kojima Productions zahlt. Eine offizielle Summe gibt es bisher nicht.

Das ist wichtig, weil bei solchen Meldungen schnell eine Zahl hängen bleibt, obwohl sie etwas ganz anderes meinen kann. Bei Physint scheinen mehrere mögliche Kostenstände und Vertragsphasen durcheinanderzugeraten.

Die 400 Millionen sind kein bestätigter Xbox-Preis

Christopher Dring hatte von Gerüchten über ein Budget zwischen 300 und 600 Millionen US-Dollar berichtet. Die 400 Millionen seien dabei am häufigsten genannt worden. Später stellte er aber klar, dass er nicht wisse, ob Xbox tatsächlich so viel für die Vereinbarung bezahlt hat. Seinen Angaben zufolge lag der Xbox-Betrag deutlich darunter. Seine Klarstellung findet sich in einem Beitrag auf X.

Damit ist die Zahl nicht automatisch widerlegt. Sie kann sich laut den Berichten nur auf einen anderen Stand beziehen, etwa auf frühere Planungen mit PlayStation oder auf Kosten, die das Projekt unter anderen Bedingungen erreicht hätte.

Mehrere Zahlen können gleichzeitig im Umlauf sein

Jason Schreier erklärte, warum sich die Angaben so stark unterscheiden können: Bei einem großen Projekt gibt es nicht nur ein Budget. Es kann frühere Vereinbarungen geben, geschätzte Kosten während der Entwicklung, Summen aus Verhandlungen und den Preis, der am Ende wirklich für das fertige Spiel anfällt.

Auch Jez Corden schrieb, seine Quellen mit Einblick in die Verträge hätten von einem deutlich niedrigeren Xbox-Deal gesprochen. Zusätzlich soll die Vereinbarung Rechte für Film- und TV-Umsetzungen von Physint enthalten und bessere Bedingungen für OD umfassen. Das sind allerdings ebenfalls unbestätigte Informationen.

Was für Fans jetzt wirklich feststeht

Sicher ist nur: Physint wird nach dem Ende der Finanzierung durch Sony mit Xbox Game Studios weitergeführt. Kojima Productions hatte zuvor selbst darauf hingewiesen, dass die Berichte über die Gründe für den Publisher-Wechsel nicht auf offiziellen Aussagen des Studios beruhen.

Wie teuer Physint am Ende wird und welche Summe Xbox tatsächlich zahlt, bleibt deshalb offen. Für Fans ist die wichtigere Nachricht gerade, dass das Spionage-Actionspiel weiterlebt. Die Millionenbeträge sollte man dagegen nicht als feste Fakten behandeln, solange Kojima Productions oder Xbox nichts dazu bestätigt.

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