Ein Mann im Trenchcoat mit im Schatten liegendem Gesicht blickt auf eine düstere Stadtkulisse mit hohen Gebäuden und schwebenden Partikeln.
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Physint: Was über das Budget wirklich bekannt ist

Von Alex 2 Min. Lesezeit

Bei Physint stehen vor allem die Verhandlungen im Fokus. Eine hohe Budgetforderung wird diskutiert, bestätigt ist aber keine konkrete Summe.

Bei Physint geht es gerade weniger um Spielszenen als um die Frage, warum das Projekt nicht bei PlayStation blieb. Jason Schreier hält an seiner Darstellung fest: Die Gespräche zwischen Kojima Productions und PlayStation sollen über Monate gelaufen sein, am Ende habe es aber keine Einigung über wichtige Bedingungen gegeben.

Im Mittelpunkt steht dabei das Budget. Eine konkrete Summe nennt Schreier nicht und konnte sie nach eigener Aussage auch nicht bestätigen. Er sagt jedoch, mehrere Personen in Japan hätten ihn auf die angeblich geforderte Summe angesprochen. Seine Einschätzung: Der Betrag sei erheblich gewesen.

Was über das Budget wirklich bekannt ist

Bestätigt ist keine konkrete Forderung von Kojima Productions. Auch ein Vertrag zwischen PlayStation und dem Studio, der an einer bestimmten Zahl gescheitert wäre, ist nicht öffentlich belegt.

Schreier vermutet allerdings, dass Xbox für Physint weniger gezahlt haben könnte, als Kojima ursprünglich von PlayStation verlangt habe. Das bleibt seine Einschätzung aus der Recherche, keine offiziell bestätigte Vertragsinformation.

Für Fans ist dieser Unterschied wichtig. Die Diskussion klingt schnell so, als wäre das Budget der alleinige Grund für den Wechsel gewesen. Aus den bekannten Aussagen lässt sich aber nur ableiten, dass sich beide Seiten bei mehreren Grundbedingungen nicht einigen konnten.

Kein kompletter Bruch mit PlayStation

Kojima erklärte, PlayStation habe ihm keinen konkreten Grund für das Ende des Projekts genannt. Kojima Productions stellte außerdem klar, dass kursierende Angaben nicht aus offiziellen Quellen des Studios stammen. Das widerspricht Schreiers Version nicht automatisch, denn er beruft sich gerade nicht auf eine offizielle Stellungnahme von PlayStation oder Kojima Productions.

Trotz der gescheiterten Verhandlungen arbeitet Kojima Productions weiter an anderen Projekten mit PlayStation. Physint war laut den Angaben noch früh in Entwicklung, deshalb wirkt die Sache bisher eher wie eine nicht zustande gekommene Vereinbarung als wie ein endgültiger Streit.

Offen bleibt auch, wo Physint später erscheint. Kojima sieht in dem Spiel offenbar besonders großes Verkaufspotenzial. Ob es trotz des Xbox-Deals irgendwann auch für PlayStation kommt, ist bisher nicht geklärt.

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